Wenn Lehens Frauen Fasnet feiern

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Sa, 10. Februar 2018

Freiburg West

Beim vierstündigen Programm im Cyriaksaal gab es Gesang, Tanz, Comedy – und immer viel zu lachen.

FREIBURG-LEHEN (BZ). Nach einer einjährigen Pause fand am "schmutzigen Dunschdig" wieder die Frauenfasnet im Cyriaksaal in Lehen statt. Der großen Nachfrage wegen wird der Abend am heutigen Samstag wiederholt. Einzelne Sitz- und Stehplätze sind an der Abendkasse noch zu haben (Eintritt: 7 Euro).

Insgesamt 19 Punkte umfasste das Programm, das auf die Minute pünktlich um 20.11 Uhr begann und bis Mitternacht dauerte. Den schwungvollen Auftakt machte der Einzug der als Teufelinnen verkleideten Akteurinnen. Im Anschluss schilderte Hildegard Higlister die Welt mit all ihren Herausforderungen aus Sicht eines Kleinkindes. Der närrische Nachwuchs Lena und Jule Stockmayr, Jana Plitt Sophia Fiedelmeier und Lisa Kümmerlin setzte tänzerische Akzente im glitzernden Outfit, und begleitet von der Akkordeonistin Oktavia Röhl besangen die vier "Witwen" Doris Hug, Sabine Klumpp, Marianne Plitt und Sabine Lutz-Bonengel das Ableben ihrer Ehemänner, an dem sie nicht ganz unbeteiligt waren. Wie unterschiedlich die Begeisterung beim Sporttreiben ausfallen kann, zeigten die beiden Joggerinnen Sieglinde Schäfer und Beate Beinl. Sabine Lutz-Bonengel kommentierte in ihrer Paraderolle als "Vagabund" politische, wirtschaftliche und soziale Themen wie die Regierungsbildung, Lobbyismus und Partnervermittlung. Als "Die zwei Doofen" besangen Monika Sacherer und Renate Peters manchen Irrtum und manches Missgeschick einiger Lehenerinnen und Lehener.

Nach der Pause folgte zunächst der Apotheken-Sketsch der jungen Fasnachtstalente Judith Strnad, Sophia Fiedelmeier und Tamara Sumpf in die zweite Hälfte. Und weil die als besonderes Highlight angekündigte Kölner Funkenmariechen-Gruppe aufgrund eines Staus "leider verhindert" war, sprangen als spontane Vertretung Beate Beinl, Sabine Dilger, Silke Kullas, Annette Lauble, Marianne Plitt und Sieglinde Schäfer ein. Als "Jeck und Doof" hatten Monika Schweier und Angi Wissler die Lacher auf ihrer Seite. Mit Gesang und Stepptanz machten Ulrike Stockmayr und Dunja Lentz das Lied "Kauf dir einen bunten Luftballon" zum Gesamtkunstwerk. Sabine Klumpp und Sabine Lutz-Bonengel stellten den digitale Sprachassistenten "Schätzle" vor. Und der Trauergesang der drei "Klageweiber" Ulrike Stockmayr, Sabine Fiedelmeier und Sonja Hartmann bildete alles andere als einen trauigen Programmabschluss.

Für Musik bis spät in die Nacht sorgten dann noch Jana Plitt und Lena Stockmayr.