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01. September 2011

5,8 Millionen für junge Forscher

Europäischer Forschungsrat.

Marta Artal Sanz, Thomas Brox, Winfried Römer und Oliver Schilling, vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Freiburg, erhalten vom Europäischen Forschungsrat für ihre Projekte eine hoch dotierte finanzielle Förderung, sogenannte Starting Grants, die insgesamt 5,8 Millionen Euro betragen. Die Biologin Marta Artal Sanz bekommt 1,42 Millionen Euro für ein Projekt, um bei dem zwischen Mitochondrien (den Kraftwerken der Körperzellen) und den anderen Zellbestandteilen ablaufende Signalprozesse, die Alterungsvorgänge steuern, zu erforschen. 1,46 Millionen Euro erhält der Informatiker Thomas Brox, um das automatische Verstehen von Bildern bei Computern zu untersuchen. Über 1,44 Millionen Euro kann sich Winfried Römer, Biologe und Juniorprofessor am Zentrum für Signalstudien (Bioss), freuen – er forscht über einen in Deutschland verbreiteten Krankenhauskeim. Und mit 1,5 Millionen Euro finanziert werden die Forschungen von Oliver Schilling vom Institut für molekulare Medizin und Zellforschung, die sich mit Proteasen befassen – das sind Enzyme, die als eine Art molekulare Schere andere Proteine zurechtschneiden, dadurch die Funktion der Zielproteine entscheidend verändern können und beispielsweise bei der Entstehung von Tumoren eine wichtige Rolle spielen.

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Der Europäische Forschungsrat, der die Starting Grants seit 2007 alljährlich vergibt und ein Jahresbudget von einer Milliarde Euro hat, ist eine von der Europäischen Kommission eingerichtete Institution zur Förderung von grundlagenorientierter Forschung. Für die Ausschreibung 2011 standen 661 Millionen Euro zur Verfügung, insgesamt 4080 Anträge gingen beim Forschungsrat ein.

Autor: BZ