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12. Dezember 2009 14:48 Uhr
Adventssamstag
Antifa-Demo über den Weihnachtsmarkt verläuft friedlich
Die angekündigte Demonstration der Antifa in der Freiburger Innenstadt ist bislang durchweg friedlich verlaufen. Die angereisten Fans des 1.FC Köln waren lautstärker vertreten.
Rund 50 Demonstranten der Antifa tummelten sich von 14 Uhr an auf dem Freiburger Weihnachtsmarkt.Ursprünglich sollte am Adventssamstag der Markt gestürmt werden, doch davon keine Spur. "Wir gehen davon aus, dass alles friedlich verlaufen wird", sagte Harry Hochuli, Leiter des Freiburger Polizeireviers Nord.
Einige Demonstranten verteilten "Anti-Fleisch-Flyer" oder postierten sich hinter Wurstständen und gaben laute Grunzlaute von sich. Gegen 14.25 Uhr enthüllten sie ein leeres Transparent, zückten blanke Schilder und drehten eine Runde über den Weihnachtsmarkt. Das Motto der Aktion: "Eine Demo ohne Inhalt." Danach proklamierten sie "Samstags frei für die Polizei!" Die Reaktion der Ordnungshüter darauf war durchweg positiv. "Endlich setzt sich mal jemand für uns ein."
Kurden-Demo
Ebenfalls angekündigt war ein Protestzug von Kurden um 15 Uhr. 100 Demonstranten zogen über den Augustinerplatz, doch auch hier verlief alles friedlich. Mehr Kopfzerbrechen dürften der Polizei da die zahlreichen Köln-Fans bereitet haben, die angereist waren, um ihre Mannschaft im Spiel gegen den SC Freiburg zu unterstützen. Ausgerüstet mit Schals und Bierflaschen zogen sie schon am frühen Mittag singend durch die Innenstadt. Hochuli vermutete unter ihnen den ein oder anderen türkischen Fan, den man wegen der Kurden-Demo im Auge behalten müsste.
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Die Besetzer der Freiburger Pädagogischen Hochschule hatten für 15 Uhr einen Flashmob am Bertoldsbrunnen angekündigt. Sie wollten offenbar den Tramverkehr zum Erliegen bringen – was wiederum dem ein oder anderen Fußballfan auf dem Weg zum Dreisamstadion übel aufgestoßen wäre. Doch die Aktion fiel aus. Warum, ist nicht bekannt.
- Endstation Oberlinden: Polizei stoppt Demo
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- Fotos: Polizei stoppt Antifa-Demo
Autor: Joachim Röderer, Alexandra Sillgitt
