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09. März 2013

Der "Baufrühling" beginnt

Am Bischofskreuz entsteht bis Ende Mai ein neuer Platz.

  1. Neue Plakate weisen den Weg um die Baustelle zu den Geschäften. Foto: Thomas Kunz

  2. Unmittelbar neben den West-Arkaden liegen Bäckerei und Metzgerei. Foto: Thomas Kunz

BETZENHAUSEN (prz). Es ist schwer was los am Bischofskreuz. Die kleine Einkaufsstraße, die von der Sundgauallee abzweigt und ein Dutzend Geschäfte beherbergt, wird aufgerissen. Bagger graben den Boden um, während gelbe Pfeile die Fahrtrichtung auf der verengten Straße angeben. Nach jahrelanger Planung hat der "Baufrühling" (wie ihn die Stadtverwaltung nennt) nun begonnen.

"Wir haben fünf Bäume ausgegraben und in die Stadtgärtnerei gebracht", berichtet Klaus Neidhart vom Garten- und Tiefbauamt. In der Pflanzperiode im Herbst kämen sie wieder zurück in den Boden, wenngleich an anderer Stelle. Bis Ende Mai wird nun am Bischofskreuz gewerkelt, und zwar in sechs Abschnitten.

Im ersten Bauabschnitt wird die Fahrbahn der Lichtenbergstraße so verlegt, dass dort ein neuer Platz entsteht. Dieser schließt unmittelbar an den kleinen Platz mit Brunnen vor dem Edeka-Markt an, der sich in Privatbesitz befindet, aber öffentlich zugänglich ist. Grundsätzlich geht es darum, den Bereich für Fußgänger attraktiver zu gestalten und zu vergrößern. Gleichzeitig sollen mehr Parkplätze entstehen und die meisten Bäume erhalten bleiben. "Momentan entkernen wir die Fahrbahn", erläutert Neidhart die aktuelle Bauphase. Danach kämen Parkplätze, Entwässerung, Fahrbahn und Gehwege an die Reihe.

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Wann die einzelnen Bauabschnitte umgesetzt werden, ist flexibel. "Das hängt von vielen Faktoren ab und wird wegen der Kleinheit der Baustelle nicht genau definiert", sagt Stadt-Sprecherin Edith Lamersdorf. Fest stehen dagegen: maximal 280 000 Euro darf der Umbau kosten. Das Geld stammt aus einem Gesamttopf von 2,2 Millionen Euro, der für den Umbau der Bereiche Sundgauallee, Bischofskreuz und Betzenhauser Torplatz zur Verfügung steht. 60 Prozent davon stammen aus Bundes- und Landesmitteln, 40 Prozent schießt die Stadt zu.

Autor: prz