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23. Dezember 2011
Der Dekan bedauert
Markus Engelhardt erklärt sich.
"Ich bedauere sehr diese Aussage", erklärte am Donnerstag der evangelische Stadtdekan Markus Engelhardt. Damit meint er seine in einem BZ-Artikel über den Konflikt in der Auferstehungsgemeinde am 20. Dezember erschienene Äußerung zu Pfarrerin Anke Ruth-Klumbies. Es sei keineswegs seine Absicht gewesen, der Pfarrerin die Hauptschuld an dem Konflikt in der Gemeinde zuzuschreiben, der "letztlich irrationale Züge" habe und "schwer nachvollziehbar" sei. "Ich halte Anke Ruth-Klumbies auch nach der Entwicklung, die zu ihrem Stellenverzicht geführt hat, unverändert für eine kompetente, überaus engagierte und kreative Gemeindepfarrerin."
Deshalb habe er sie während der vergangenen gut drei Jahre gegenüber ihren Kritikern verteidigt und gestützt. Und das "nicht nur aus der Fürsorgepflicht des Dekans heraus". Die Pfarrerin habe an der Auferstehungskirche viel bewirkt und neue Akzente im Gemeindeleben gesetzt. "Meine gegenüber der BZ gemachte Aussage war ein vorschneller und zu wenig überlegter Versuch, mir und anderen eine tiefe Polarisierung in der Gemeinde mit einander diametral widersprechenden Wahrnehmungen zu deuten und ,plausibel’ zu machen." Auf keinen Fall habe er den Ruf von Anke Ruth-Klumbies als fähige und engagierte Gemeindepfarrerin schädigen wollen. Dass dieser Eindruck habe entstehen können, habe "bei Gemeindegliedern mit Recht für Befremden und Protest gesorgt".
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Autor: gmk
