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05. August 2013

Der Mundenhof feiert das "Fest der Sinne"

Der erste Geburtstag für den Nistplatz: Der Mundenhof lädt zu einem "Fest der Sinne".

  1. Neue Dimensionen auf dem Nistplatz am Mundenhof. Foto: Thomas Kunz

Zum ersten Geburtstag des Nistplatzes am Mundenhof sponsert der Versandhandel Waschbär zwei neue Installationen im Wert von 30 000 Euro. Das wurde am Wochenende mit einem Fest der Sinne gefeiert.

Seit einem Jahr können die Besucher des Mundenhofs ihre Sinne erleben und erfrischen – und zwar auf dem "Erfahrungsfeld", das auf dem ehemaligen Mistplatz entstanden ist. An bisher acht Stationen erfreuen sich seither Groß und Klein. Am Wochenende feierte der Nistplatz seinen ersten Geburtstag mit vielen Aktionen rund um das Thema Sinne und bekam als Geschenk zwei weitere Attraktionen dazu. Wieder kam die Spende vom Umweltversandhandel Waschbär, der zu seinem 25-jährigen Firmenjubiläum im vergangenen Jahr das gesamte Erfahrungsfeld bereits mit 100 000 Euro finanzierte. Die neuen Installationen Maximöbel und Fantofon – Kostenpunkt 30 000 Euro – wurden am Samstag von Bürgermeisterin Gerda Stuchlik und von Barbara Engel vom Versandhandel Waschbär eröffnet.

"Mit den überdimensionalen Stühlen und dem dazugehörigen Tisch können erwachsene Besucher sich in die Situation von Kindern versetzen, die nicht so einfach auf einem Stuhl Platz nehmen können", sagt Engel. Etwas unbeholfen klettert da auch schon ein erwachsener Mann an einem der Stuhlbeine hoch, der Erwachsene wird mit dieser Installation zum Kind. "Ich wusste gar nicht mehr, dass das so schwierig war", lacht der 41-jährige Hans Zimmermann. "Ich war sogar schon auf dem Tisch", verkündet Jonas Linder ganz stolz. Der Zehnjährige ist mit seinen Eltern und seiner jüngeren Schwester Marit öfter am Nistplatz und freut sich über die neuen Installationen.

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Das Fantofon ist die zweite Neuheit auf dem Erfahrungsfeld. Über vierzig Meter Entfernung kann man sich damit mühelos etwas zuflüstern. Ein Trichter verstärkt die Laute, Riesenohren wirken wie eine Hörlupe. "Das wäre vielleicht auch etwas für’s Rathaus", meint Stuchlik. Begeistert lässt sie sich von Engel und von Mundenhofleiterin Susanne Eckert alle Stationen zeigen. Stuchlik ist mit der Verbindung Mundenhof und Waschbär sehr zufrieden: "Mit Waschbär haben wir einen großen Partner bekommen, der nicht nur das Erfahrungsfeld und nun auch wieder neue Installationen gesponsert hat, sondern der sich auch um dessen Instandhaltung und Sauberkeit kümmert."

Entworfen und gebaut wurden die neuen Stationen, wie auch alle anderen, von den Freiburger Künstlern Hansjörg Palm und Jürgen Grieger Lempelius. "Die Künstler sind ein Glücksfall für den Mundenhof, da ihre Arbeiten genau in unser Gesamtkonzept passen", so Eckert. Und Engel kündigt an, dass sie noch sieben Stationen in petto habe. Platz dafür gäb’s.

Autor: Barbara Meyer