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11. August 2017 21:49 Uhr

Bauarbeiten sollen beginnen

Der Schlossbergturm soll ab September wieder zugänglich sein

Seit mehr als zwei Jahren ist der Schlossbergturm wegen Sicherheitsmängeln gesperrt. Jetzt sollen die Sanierungsarbeiten beginnen – und der Turm in drei Wochen wieder zugänglich sein.

  1. Der Schlossbergturm ist seit zwei Jahren gesperrt – die charakteristischen Holzstützen wurden entfernt. Sie werden jetzt durch Stahl ersetzt. Foto: Ingo Schneider

  2. Im gut drei Wochen soll der Turm wieder auf sein. Foto: Ingo Schneider

Nach vielen Verschiebungen sollen am kommenden Montag die Arbeiten am Schlossbergturm beginnen. Dies teilt die Stadtverwaltung mit den Worten mit: "Was lange währt, wird endlich gut."

In drei Wochen soll der Turm für die Öffentlichkeit wieder zugänglich sein. Ehe der Autokran kommen kann, sind noch einige Vorarbeiten am Gelände, den Fundamenten und den späteren Anschlusspunkten am Turminneren nötig, heißt es in der Mitteilung. Ab Mittwoch soll schließlich mit dem Aufbau der sechs 35 Meter hohen dreigeteilten Stahlpylonen begonnen werden. Diese befanden sich nach Angaben der Stadt zuletzt in der Verzinkerei, um langfristig gegen Wind und Wetter geschützt zu werden.

Seit mehr als zwei Jahren gesperrt

Insgesamt rechnet das Gebäudemanagement mit drei Wochen Bauzeit: zwei davon für die Stahlbauarbeiten, eine für Landschaftsarbeiten. Den Ausblick vom Schlossbergturm können die Freiburgerinnen und Freiburger laut Stadtverwaltung ab dem ersten Septemberwochenende genießen.

Seit Mai 2015 ist der im Jahre 2002 errichtete Schlossbergturm aus Sicherheitsgründen gesperrt, weil seine sechs Holzstützen schon nach wenigen Jahren von Pilzen und Schädlingen befallen waren. Teure Versuche, das Holz nachträglich zu behandeln, scheiterten. Architekt Hubert Horbach kämpft seither für seine Holzidee. Doch die neuen Trägern werden nun aus Stahl gefertigt. Horbach hatte bereits angekündigt, Klage einzureichen. Die Montage der Stahlträger vor Ort war ursprünglich für Ende 2016 geplant und musste seither – laut Verwaltung auch wegen der anhaltend guten Baukonjunktur – mehrfach verschoben werden.

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Autor: BZ-Redaktion