Die "Schauinsland-Klassik" kommt fortan jährlich

Gerhard M. Kirk

Von Gerhard M. Kirk

Mi, 07. Dezember 2011

Freiburg

Der ADAC Südbaden lässt den "Predigerturm" umbauen, sanieren und will dort Anfang 2013 selbst einziehen.

Nach dem "sehr großen Erfolg" Ende Juli dieses Jahres, so der Vorsitzende des ADAC Südbaden Volker Mattern, soll es die Schauinsland-Klassik nicht mehr wie bisher alle zwei Jahre, sondern jährlich in Freiburg geben. Und zwar immer abwechselnd einmal mit der Bergfahrt am Sonntag und einmal mit den Ausflugsfahrten am Freitag und Samstag.

Diese Fahrten der Oldtimer und ihre anschließende Präsentation auf dem Münsterplatz sind für 2012 vom 28. bis zum 30. Juni geplant. Die Schauinsland-Klassik veranstaltet der ADAC seit 2001, sozusagen als Ersatz beziehungsweise Nachfolgerin des seit 1925 ausgetragenen Rennens auf den Freiburger Hausberg, das nach 1984 aus Gründen des Umweltschutzes nicht mehr stattfinden durfte. Stattdessen gab es während des vergangenen Jahrzehnts alle zwei Jahre neben den Ausflugsfahrten mit Oldtimern in den Schwarzwald sonntags eine Bergfahrt als sogenannte Gleichmäßigkeitsprüfung. Die nächste soll es nach dem neuen Turnus zwischen dem Ortsteil Bohrer und der Holzschlägermatte im Sommer 2013 geben.

Anfang desselben Jahres will der ADAC Südbaden mit der Verwaltung und seinem Dienstleistungszentrum vom Karlsplatz in den "Predigerturm" an der Ecke Rotteckring/Unterlinden umziehen. Mit dessen Bau hatte er sich vor gut 20 Jahren finanziell übernommen und seinen Anteil (für umgerechnet etwa 18 Millionen Euro) an die "Mutter" Allgemeiner Deutscher Automobilclub in München verkauft. Im vergangenen Jahr nun hat der südbadische ADAC den Gebäudekomplex "günstig" zurückgekauft, wie Volker Mattern sagt. Der Turm und das sich anschließende Gebäude sollen nun für zwei bis drei Millionen Euro umgebaut und saniert werden.

Bis Februar 2013 sollen hier neue Arbeitsplätze für die 45 Beschäftigten des ADAC-Gaus Südbaden entstehen, der seine Mitgliederzahl im laufenden Jahr bislang um gut 19 000 auf insgesamt knapp 480 000 gesteigert hat und nach Angaben von Schatzmeister Clemens Bieninger jährlich einen Gewinn von rund einer halben Million Euro macht.

Weniger eindrucksvoll fällt dagegen die Bilanz der Strom-Tankstelle für Elektro-Autos an der Haslacherstraße aus. Vor eineinhalb Jahren eröffnet, "kommen wir bei der Nutzung", sagt Geschäftsführer Harald Schmid, "seitdem nicht mal auf eine zweistellige Zahl".