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10. Februar 2012

Die Stadt dankt dem Bund

Dank auch an Initiativen.

Rundum dankbar zeigt sich die Freiburger Stadtverwaltung gegenüber dem Bund, dem Land und den Bürgerinitiativen für die Änderung der Planungen der Rheintalbahn. Oberbürgermeister Dieter Salomon und Baubürgermeister Martin Haag begrüßen die Zusagen des Bundesverkehrsministeriums zur Finanzierung zusätzlicher Lärmschutzmaßnahmen und die Zusagen des Landes, sich an der Finanzierung zu beteiligen. Den Initiativen IGEL und MUT dankten beide für das entschlossene Engagement, das diese Kehrtwende der Bahn erst möglich gemacht habe. "Die Geschlossenheit aller Akteure und die massenhaften Proteste mit 52 000 Einwendungen aus Freiburg haben uns Gehör verschafft. Wir sind den gemeinsamen Zielen der Stadt und der Region sowie der Bürgerinitiativen einen riesigen Schritt näher gekommen!" bewerten Salomon und Haag die Lage nach dem Bekanntwerden der Umplanungen. Die Kofinanzierung des Landes haben die Fraktionsvorsitzenden der Grünen und der SPD im Landtag, Edith Sitzmann, und Claus Schmiedel, in einer gemeinsamen Erklärung zugesagt. Für die beiden Streckenabschnitte 8.1 und 8.2 der Rheintalbahn, die an der Autobahn entlang auf Freiburger Gemarkung verlaufen, bedeutet dies, dass die seitens der Stadt und der Region gemeinsam erhobenen Forderungen nach zusätzlichem Lärmschutz weitgehend erfüllt werden. Das als "Baden 21" bekannte Konzept mit dem Bau längerer und höherer Lärmschutzwälle und –wände entlang des 3. und 4. Gleises, die Ausweisung von Ausgleichsflächen sowie begleitenden Maßnahmen zum Schutz der Anlieger bringt rund 84 Millionen Euro Mehrkosten gegenüber der Trassenplanung der Bahn mit sich.

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Autor: bz