Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

20. März 2017 11:18 Uhr

Wochenendbilanz

Drei Raubüberfälle mit Schusswaffen und Messer in Freiburg

Raub in Serie: Drei Überfälle hat es am Wochenende in Freiburg gegeben. Zwei Mal bedrohten die Täter ihre Opfer mit einer Pistole. Geraubt wurden geringe Mengen Bargeld und Smartphones.

  1. Drei Überfälle hat es in Freiburg am Wochenende gegeben. Foto: Dominic Rock

Ein bislang unbekannter Mann hat am Freitag gegen 20.05 Uhr mit vorgehaltener Schusswaffe ein Hotel im Institutsviertel betreten und von der Rezeptionistin die Herausgabe von Bargeld gefordert. Die Mitarbeiterin schloss daraufhin die Kassenschublade auf, woraus der Täter Geldscheine im niederen dreistelligen Betrag herausnahm und anschließend aus dem Hotel flüchtete.

Der Täter wird als west- oder osteuropäischer Herkunft beschrieben, hat sehr helle Haut, ist etwa 1,70 Meter groß, schlank und 20 bis 22 Jahre alt. Er trug eine dunkle Jogginghose, einen dunklen Kapuzenpulli und ein Halstuch als Maskierung vor dem Gesicht, das Orange, Gelb oder Rot war. Bei der Schusswaffe handelt es sich um einen kleinen schwarzen Revolver von insgesamt 10 bis 12 Zentimeter Länge.

Ein weiterer Zwischenfall ereignete sich in der gleichen Nacht gegen 1.30 Uhr: Ein 24 Jahre alter Gast der Wirtschaft "Tacheles" in der Grünwälderstraße in der Altstadt hatte sich kurz zuvor auf die Herrentoilette begeben, wobei er feststellte, dass ihm ein Unbekannter folgte. Der Unbekannte hielt ihm unvermittelt einen scharfen Gegenstand gegen den Hals, hebelte seinen Arm auf den Rücken und forderte n, dass er sein Bargeld herausgibt. Nach kurzem Wortwechsel entnahm er den Geldbeutel selbstständig aus der hinteren Hosentasche des Geschädigten und daraus das Bargeld im niederen dreistelligen Bereich. Bevor er flüchtete verletzte er das Opfer noch mit zwei Schnitten im Unterarm. Der Täter soll etwa 1.70 bis 1.80 Meter groß sein, sprach Deutsch mit einem südländischen Akzent. .

Werbung


Am Sonntag folgte der nächste Raub, dieses Mal im Stadtteil Stühlinger: Drei 21-Jährige Männer unterhielten sich im Bereich Egonstraße/Ecke Fehrenbachallee, als sie von zwei anderen Männern nach Feuer gefragt wurden. Unvermittelt zog einer der Unbekannten eine schwarze Pistole und forderte Geldbeutel und Handy und versetzte einem der drei Geschädigten eine Ohrfeige, während der zweite Tatverdächtige einen Schlagstock zog. Einer der Geschädigten konnte flüchten. Bei den zwei Anderen wurden Geldbeutel und Handys geraubt.

Der erste Tatverdächtiger (mit schwarzer Pistole) soll etwa 1,90 Meter groß, Anfang 20 Jahre alt, kräftig, jedoch nicht dick sein. Er hat eine helle Hautfarbe und trug eine schwarze, weit geschnittene Hose, Kapuzenpullover oder Jacke in dunkler Farbe. Dazu einen schwarzer Rucksack, Mütze oder Kapuze, dunkle Maskierung im Hals-Mundbereich, keine Brille, sprach Hochdeutsch und mehrere Worte Russisch. Der zweite Tatverdächtiger (mit Teleskopschlagstock) soll etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß sein, Anfang 20 Jahre alt, schlanke Statur, dunkler Teint, südländisches Aussehen, dunkler Stoppelbart. Er trug eine dunkle Maske, schwarze Schildkappe oder Mütze, weit ins Gesicht gezogen, bräunliche Jacke, sprach Deutsch ohne erkennbaren Akzent. Trotz unmittelbar eingeleiteter Fahndung verlief diese erfolglos.
Die Kriminalpolizei hat in allen drei Fällen die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter Tel. 0761-8825777.

Mehr zum Thema:

Autor: rö, bz