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23. Januar 2012

Verkauf Maienstraße 2

"Ein Ort christlicher sozialethischer Verantwortung"

Zum Leserbrief von Kirchhofer, geborene von Dietze ("Treffen fanden nie in öffentlichen RTäumen statt", BZ vom 11. Januar), der sich auf den geplanten Verkauf des Pfarr- und Gemeindehauses der Christuskirche ("Baustelle Kirche", BZ vom 14. Dezember) bezog.

In ihrem Leserbrief listet Frau Kirchhofer geborene von Dietze, als Zeitzeugin in dankenswerter Genauigkeit auf, wo sich der "Freiburger Kreis" um die Professoren von Dietze, Eucken, Lampe und Ritter und Pfarrer Hof getroffen hat. Naturgemäß konnten diese Treffen nicht "öffentlich" in den Gemeinderäumen der Maienstraße stattfinden. Dennoch wird niemand den engen Zusammenhang bestreiten, der zwischen Bekennender Kirche mit ihrem Pfarrer an der Christuskirche, Otto Hof, und den Mitgliedern dieses Widerstandkreises bestand. Das Bemühen des Vereins "Maienstraße 2" dabei mitzuhelfen, dass das Gebäude als Ganzes im Besitz der Kirche erhalten werden kann, entspringt nicht historisch-musealem Interesse, dem eine Gedenkplakette genügen würde. Vielmehr wünschen sich die Mitglieder des Vereins, dass ein Ort christlicher sozialethischer Verantwortung, aus der dieser "Freiburger Kreis" ebenso entsprungen ist wie der in der Maienstraße beheimatete Arbeitskreis Behinderte Christuskirche ("ABC"), als sichtbare und lebendige Tradition erhalten bleiben möge.Bernd Martin, Horben, für den Vorstand des Vereins

"Maienstraße 2"



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Autor: Bernd Martin, Horben,