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17. Juli 2017 16:30 Uhr

Polizei

Elf Opfer nach mutmaßlicher Reizgasattacke in Freiburger Supermarkt

Elf Geschädigte, darunter ein Baby und ein Kind, hat es in einem Supermarkt in Freiburg-Zähringen gegeben. Die Polizei vermutet, dass Jugendliche Pfefferspray versprüht haben.

  1. Der Rettungsdienst hat das Baby, den Jungen und die neun anderen Geschädigten verarztet (Symbolbild). Foto: dpa

In einem großen Lebensmittelmarkt im Freiburger Norden am Samstagabend hat ein Zeuge kurz nach 19.30 Uhr gehört, wie zwei junge Männer in der Getränkeabteilung eine Substanz versprühten. Wie die Polizei am Montag mitteilt, sahen die beiden jugendlich aus und gingen zügig aus dem Markt an der Gundelfinger Straße.

Danach wandten sich mehrere Kunden wegen Augen- und Atemwegsreizungen an die Mitarbeiter des Lebensmittelgeschäftes. Unter den Geschädigten befanden sich ein elf Monate alter Säugling sowie ein sechsjähriger Junge. Der Rettungsdienst versorgte alle Elf, die daraufhin nach Hause konnten.

Gleichzeitig nahm die Freiburger Feuerwehr im Markt Messungen vor. Das Ergebnis: Keine weiteren Hinweise auf eine Gefährdung. Die Einsatzkräfte gehen derzeit von Pfefferspray aus.

Die Polizei sucht Zeugen. Eine detaillierte Beschreibung der zwei Personen ist nicht bekannt. Wer sachdienliche Angaben zu dem Vorfall machen kann, wird gebeten sich unter der Rufnummer 0761/12071-0 beim Polizeiposten Zähringen (tagsüber) oder unter 0761/882-4221 (rund um die Uhr) beim Polizeirevier Freiburg-Nord zu melden.

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Autor: BZ-Redaktion