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14. Oktober 2017

Elztalbahn soll auch in Zukunft überall halten

Ausbau ohne Einschränkungen.

BREISGAU-HOCHSCHWARZWALD/EMMENDINGEN/FREIBURG (swo). Mit dem Ausbau der Elztalbahn werden keine Halte von Zügen zwischen Denzlingen und Freiburg wegfallen. Kritiker hatten das befürchtet. Für sie stand im Raum, dass in Zukunft die Haltestellen Gundelfingen, Zähringen und Herdern mehrheitlich nicht mehr angefahren würden. Dem ist der Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg (ZMF) jetzt in einer Pressemitteilung entgegengetreten. Es komme mit dem "geplanten Ausbau eindeutig zu keiner Verschlechterung des Angebots der Elztalbahn. Vielmehr ist das Gegenteil richtig", heißt es da. Das Elztal und die Halte zwischen Denzlingen und Freiburg würden vom dichteren Angebot in den Tagesrandzeiten und am Wochenende profitieren, wie auch von der Verstetigung des Halbstundentakts und dessen Verlängerung bis Bleibach oder Elzach in den Hauptverkehrszeiten.

Einzige Ausnahme bilden laut ZMF zwei Fahrten von Elzach nach Freiburg am Mittag sowie am frühen Nachmittag, "bei denen dieses auch heute nicht machbar ist." Auf Nachfrage präzisierte eine Sprecherin des Zweckverbands, dass es sich dabei um die beiden Zugverbindungen handele, die um 12.09 Uhr beziehungsweise 14.09 Uhr Elzach in Richtung Freiburg verließen. Beide Züge könnten in Zähringen und Herdern nicht halten, weil die Strecke jeweils für die Passage eines Eurocity-Zugs zwischen Norddeutschland und der Schweiz benötigt werde. Die Strecke der Elztalbahn führt von Freiburg über Waldkirch bis nach Elzach. Im Zuge des Projekts Breisgau-S-Bahn soll sie elektrifiziert werden, der Halbstundentakt soll über Waldkirch hinaus angeboten werden.

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Autor: swo