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19. Januar 2015

"Endlich gibt es eine komfortable Anreise"

Ein Leser zählt all die Verbesserungen auf, die seiner Meinung nach ein neues Stadion mit sich bringen würde.

Jetzt ist der Stadionneubau endlich diskreditiert: Es soll ein Luxusstadion werden, sagen manche Stadiongegner! Ja stimmt das denn? Gewiss, im Vergleich zum alten Stadion würde sich einiges verändern: Bisher laufen fast alle der 24 000 Besucher durchs Wohngebiet zum alten Stadion. Zum neuen gibt es eine komfortable Anreise mit Fahrrad, ÖPNV, zu Fuß und sogar mit dem Auto, und keiner von diesen Menschen muss ein Wohngebiet durchqueren oder lange im Stau stehen.

Schauen wir uns das neue Spielfeld an: Es ist nicht mehr fünf Meter zu kurz und auch nicht abschüssig! Es wird die vom DFB geforderte Mindestlänge erfüllen. Und erst die Zuschauerränge: Wesentlich mehr Platz, die Chancen, für jedes Spiel Karten zu bekommen, sind größer. Auch die Fans mit Behinderungen können jetzt gut das Spielgeschehen anschauen. Und welch weiterer Luxus: Mehr (billige) Stehplätze, mehr (billige) Sitze im Familienblock und ja, sogar mehr teurere Plätze, die die billigen subventionieren helfen, wird es geben.

Und dann noch: Das neue Stadion ist völlig überdacht! Bisher ließ man einen Teil der Gäste im Regen stehen. Ach, ja, und die Medienvertreter haben den Luxus, das gesamte Spielfeld einzusehen und müssen nicht mehr gefährliche Kletterpartien unternehmen, um zu ihren Kameras zu kommen. Und dafür gibt das Land auch noch Geld? 13 Millionen von Rothaus (sind das Landesmittel aus dem Haushalt?) und elf Millionen vom Land. Würde das Stadion abgelehnt, käme dieses Geld nicht nach Freiburg, sondern würde anderswo ausgegeben. So etwas würde ich dann Verschwendung nennen, das wäre Luxus.Hans-Jürgen Mau, Freiburg

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Autor: Hans-Jürgen Mau, Freiburg