Forschung

Fraunhoferinstitut erprobt Brennstoffzellenauto

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 28. April 2016

Freiburg

Neues Brennstoffzellenauto.

Wasser aus der Leitung und solar erzeugter Strom – mehr ist nicht nötig, um ein Brennstoffzellenauto ökologisch einwandfrei zu betreiben. Aus dem Wasser entsteht Wasserstoff, der über die spezielle Batterie einen Elektromotor antreibt. Seit 2012 hat das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) an Heidenhofstraße eine solare Wasserstofftankstelle und ebenfalls seit dieser Zeit erprobt das Institut – erfolgreich – drei mit Brennstoffzellenantrieb ausgestattete Mercedes-Autos der B-Klasse. Nun ist mit dem Hyundai ix 35 fuel cell ein SUV hinzugekommen, das im Vergleich zu den B-Klassen im Alltagsbetrieb hinsichtlich Verbrauchsverhalten und Zuverlässigkeit getestet werden soll. Wie bei Brennstoffzellenautos üblich, entweicht lediglich Wasserdampf aus dem Auspuff. Der Tankvorgang des – auf minus 40 Grad gekühlten – Wasserstoffs dauert rund drei Minuten. Der Hyundai erreicht eine Reichweite von knapp 600 Kilometern und kann damit mit der Leistung von Verbrenner-Autos durchaus konkurrieren.