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08. Dezember 2009 21:35 Uhr
Stellungnahme
Freiburger Unileitung fordert ein Ende der Audimax-Besetzung
Heiß wird an der Freiburger Universität über die Forderungen der Audimax-Besetzer diskutiert. Jetzt hat das Rektorat eine 32-seitige Stellungnahme vorgelegt. Und fordert ein Ende der Besetzung.
Seit Dienstag liegt die 32-seitige schriftliche Stellungnahme des Rektorats zu den Forderungen der Studenten vor. Die Unileitung erwartet nun, dass die Studenten "die Besetzung unverzüglich aufgeben". Die Besetzer des Audimax hatten dem Rektorat am 25. November einen ausführlichen Forderungskatalog übergeben – und als "Deadline" zur Beantwortung Montag dieser Woche genannt.
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In seiner Stellungnahme begrüßt das Rektorat "die kritische Auseinandersetzung von Studierenden mit ihrer Studiensituation an ihrer Universität und den politischen Rahmenbedingungen" und macht Angebote zur Zusammenarbeit, etwa bei der Verbesserung der neuen Studiengänge oder der Entwicklung neuer Formen studentischer Interessenvertretung. Das Papier verweist aber auch auf die begrenzten Gestaltungsspielräume der Universität.
Kein Ultimatum
Schanz forderte die Protestierer auf, die Stellungnahme des Rektorats, die ab Mittwoch auf der Uni-Homepage nachzulesen sein soll, gründlich zu studieren – und "die Angemessenheit ihrer Protestformen zu überprüfen." Ein Ultimatum für das Ende der Besetzung formulierte Schanz aber nicht.
Besetzer Clemens Weingart begrüßte, dass das Rektorat nun Stellung beziehe. Das Papier werde im Plenum und am Donnerstagabend auf einer Vollversammlung diskutiert: "Dann werden wir autonom entscheiden, ob wir gehen oder nicht."
- Hintergrund: So organisieren die Besetzer den Protest im Audimax
- Foto-Umfrage: Was sagen andere Studenten zum Protest?
- Bildungsstreik 2009: Der Forderungskatalog
Autor: Thomas Goebel
