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21. März 2013

Frische Farben, moderne Technik

Nach gut zwei Monaten sind die Sanierungsarbeiten an der zweiten Parketage der Karlsbautiefgarage abgeschlossen.

  1. Ein hellgrauer Anstrich auf dem Boden und apfelgrüne Wandflächen lassen das renovierte Parkdeck freundlicher erscheinen. Foto: Ingo Schneider

  2. Feinschliff am Erscheinungsbild Foto: Ingo Schneider

  3. Spezielle Familienparkplätze sollen dank ihrer größeren Breite den Parkhausnutzern mehr Komfort bieten. Foto: Ingo Schneider

  4. Neue Hinweise für Autofahrer Foto: Ingo Schneider

Innenstadtbesucher können sich über wieder zugängliche Parkplätze freuen. Nachdem vergangenes Jahr das erste Parkdeck der Karlsbaugarage am Leopoldring umfassend modernisiert wurde, sind nun auch die Sanierungsarbeiten am zweiten Parkdeck abgeschlossen. Von morgen an stehen in dem 1969 erbauten Parkhaus wieder 236 Stellplätzen mehr zur Verfügung. Das zweite Parkdeck ist das flächenmäßig größte der insgesamt drei Garagenetagen. Es war seit dem 10. Januar geschlossen.

In die Instandsetzung hat die Betriebsgesellschaft Karlsbau Freiburg mbH mehr als zweieinhalb Millionen Euro investiert. Dabei floss ein erheblicher Teil des Geldes in die Gebäudesubstanz. Das Warenhaus Karstadt, das über ein Dauernutzungsrecht verfügt, übernimmt einen Teil der Kosten. Zur Höhe dieser Kostenbeteiligung wollte sich die Betriebsgesellschaft Karlsbau allerdings nicht äußern.

Ebenso wie das erste Parkdeck, sollte das Zweite durch die Erneuerungsmaßnahmen an Attraktivität und Kundenfreundlichkeit gewinnen. So wurde der ehemals dunkle Gussasphaltboden mit einem hellgrauen Anstrich versehen. Dieser reflektiert die Lichter und macht zusammen mit den weißen Wänden die gesamte Parketage freundlicher. Zur besseren Orientierung tragen ausgeleuchtete Parkdeckpläne bei, die in regelmäßigen Abständen an den grün gestrichenen Pfeilern angebracht sind.

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Die Erkennungsfarbe des zweiten Parkdecks ist Grün. Entsprechend helfen auch grünmarkierte Fußgängerlaufwege, den Eingang zum Treppenhaus leichter zu finden. Hier sorgen nun die automatische Türöffnung und der angepasste Boden für ein einfaches Passieren – selbst mit Einkaufs- oder Kinderwagen oder mit einem Rollstuhl. Gleich beim Treppenhauseingang wurden 23 Frauenparkplätze sowie zehn Parkplätze für Familien und drei für behinderte Menschen angelegt. Weil man dabei für die Familien- oder Behindertenstellplätze eine größere Parkfläche vorgesehen hat, teils mit bis zu 3,50 Meter Breite, reduziert sich die Gesamtzahl der Parkplätze im Karlsbau von bisher 670 auf 656.

Damit Familien und Parkhausnutzer mit einer Behinderung beim Einfahren in die Parketage sofort erkennen, ob noch Kapazitäten im jeweiligen Parkbereich verfügbar sind, gibt es nun eine spezielle Anzeigetafel. Diese zeigt die freien Stellplätze an. Energiesparende LED-Leuchten sorgen für genügend Licht, so dass die Kunden sich sicher fühlen können. Zur Sicherheit trägt auch die Videoüberwachung bei. Außerdem soll, wie schon länger angekündigt, der Handyempfang nun wirklich in naher Zukunft im gesamten Parkhaus möglich sein. "Die Verträge mit dem Anbieter sind unterzeichnet, der Handyempfang somit sehr bald gewährleistet", so der Betriebsleiter Jürgen Lichterfeld. In Sachen Service punkten will das Parkhaus zudem mit einem Schirmverleih (5 Euro Pfand), einem Sondertarif ab 17 Uhr auch einem Begleitdienst, der Kunden abends und nachts auf Wunsch vom Kassenbereich zum Auto führt.
Das dritte Parkdeck soll im Januar 2014 ebenfalls verschönert und modernisiert werden. Laut Lichterfeld entfallen jedoch in dieser Zone großteils die im ersten und zweiten Parkdeck angefallenen umfangreichen Sanierungsmaßnahmen. Das vor einem Jahr wiedereröffnete erste Parkdeck wird nach den Osterferien für kurze Zeit geschlossen. Dann werden die Spuren des Winters beseitigt und der Boden komplett gereinigt.

Öffnungszeiten: 24 Stunden, auch an Sonn- und Feiertagen, Kasse/Information von 8 bis 20 Uhr besetzt, sonst Kassenautomat. Gebühren: Eine halbe Stunde kostet 1 Euro, eine Stunde 1,60 Euro, zwei Stunden 3,30 Euro, drei Stunden 4,80 Euro und 24 Stunden 17 Euro. Sondertarife gelten ab 17 Uhr: Dann kostet eine Stunde 1 Euro und vier Stunden 3,50 Euro.

Autor: Barbara Meyer