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11. November 2011
Frühzeitige Beteiligung
"Kartaus" im Bauausschuss.
Am Mittwoch gab der städtische Bauausschuss grünes Licht für die frühzeitige Beteiligung im Bebauungsplanverfahren "Kartaus", woraus sich Baurecht für die internationale Schule "United World College" der Robert-Bosch-Stiftung im Stadtteil Waldsee ergeben soll. Behörden, Verbände und Bürger können sich vom 21. November bis zum 23. Dezember zum Entwurf äußern; eine öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltung bietet das Stadtplanungsamt am Donnerstag, 1. Dezember, 18.30 Uhr, im Deutsch-Französischen Gymnasium an. Nach dem Aufstellungsbeschluss im Mai ist diese erste Anhörungsrunde der zweite Schritt im Bebauungsplanverfahren.
Die Aussprache der Gemeinderäte war kurz. Stadtplanungsamtsleiter Wulf Daseking begrüßte den Vorschlag von Helmut Thoma (Grüne), die Wiesen zwischen Kartäuserstraße und Dreisam als Ausgleichsflächen in die Planung einzubeziehen. Der Planentwurf habe sich seit der ersten Vorstellung etwas verändert, so Baubürgermeister Martin Haag. So soll ein Gebäude mit technischen Anlagen von der Kartäuserstraße Richtung Norden versetzt werden, um Platz für acht Schülerwohnhäuser zu schaffen; zunächst waren sechs etwas größere Bauten geplant.
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Die Robert-Bosch-Stiftung wird rund 40 Millionen Euro investieren, um auf dem Gelände des früheren Kartäuserklosters, zuletzt von der Freiburger Stiftungsverwaltung als Pflegeheim genutzt, eine internationale Oberschule für etwa 200 Schülerinnen und Schüler aus 80 Nationen einzurichten. Die Stiftung nutzt die historischen Gebäude und baut neue. Der Bebauungsplan erfasst eine Fläche von 107 000 Quadratmeter zwischen Kartäuserstraße und Waldrand. Der jetzige Entwurf hat sich aus einer Mehrfachbeauftragung ergeben, fünf Architekturbüros hatten Vorschläge eingereicht. Das Freiburger Büro Hotz & Architekten liefert die Pläne für den Umbau der bestehenden Gebäude und für zwei Unterrichtsneubauten, die Wohnhäuser werden nach Plänen des Kölner Architekten Peter Kulka errichtet.
Autor: Silvia Faller
