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12. Mai 2009
Junge Politiker stellen sich vor
RPJ: Podiumsdebatte und Party
Einen Originalitätspreis wird der Ring politischer Jugendorganisationen (RPJ) für das Motto seiner Erstwählerparty "Dein erstes Mal" nicht gewinnen. Dafür ist das Anliegen umso hehrer: In ungezwungener Atmosphäre sollen junge Menschen, die zum ersten Mal per Kreuz demokratisch mitentscheiden dürfen, die Gelegenheit haben, mit ebenfalls jungen Politikern ins Gespräch zu kommen und sich dabei ein Bild zu machen von den Leuten, die für den Gemeinderat kandidieren und im Erfolgsfall in den nächsten fünf Jahren die Geschicke der Stadt lenken werden.
Die Party am 20. Mai, zu der sich insgesamt 20 junge Kandidaten der Jusos, der Jungen Union (JU) und der Jungen Liberalen (Julis) Freiburg angesagt haben, wird bestenfalls so gut, dass jeder Erstwähler auch wirklich zur Kommunalwahl am 7. Juni geht. "Es ist das alte Problem: Wie schafft man es, junge Menschen für Politik zu begeistern?", sagt Juso Kai-Achim Klare, Vorsitzender des RPJ und Kandidat auf Platz fünf der SPD-Liste. Der RPJ hat sich für den Doppelpack entschieden: Der Party kommt der unterhaltende Part zu, bei einer Podiumsdiskussion am 14. Mai sollen die potenziellen Wähler konkret über Positionen und Programme informiert werden. Auf dem Podium sitzen je zwei Kandidaten von Jusos, JU und Julis. Auch wenn die einzelnen Gruppierungen bei den meisten Themen sehr unterschiedliche Positionen vertreten, ist der gemeinsame Nenner die Jugend – alle sind unter 35 Jahren alt. "Wir wollen zeigen: Es gibt viele junge Leute, die es packen wollen und können", sagt Klare. Denn seine Altersgruppe, meint der 27-Jährige, sei im Freiburger Gemeinderat deutlich unterrepräsentiert. "Das wollen wir ändern." Podiumsdiskussion "Jung und engagiert in den Freiburger Gemeinderat", Donnerstag, 14. Mai, 20 Uhr, Haus der Jugend, Uhlandstraße 2. Die Party des Rings politischer Jugendorganisationen beginnt am Mittwoch, 20. Mai, um 20 Uhr in der Kneipe "Tacheles", Grünwälderstraße 17. Der Eintritt ist frei.
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Das Projekt "Jugend wählt die Politik" wird unterstützt von der Landeszentrale für politische Bildung (LpB), der Landesanstalt für Kommunikation (LfK) und dem Landesjugendring (LJR). Alle Beiträge sind unter www.badische-zeitung.de/jugend-waehlt-die-politik zu finden.
Autor: cfr
