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18. Januar 2011

LEUTE

  1. Stadtrat Nikolaus von Gayling im Gespräch mit Justizminister Goll. Foto: i. schneider

Eine Nadel für den Vermieter

Der Wahlkampf ist eröffnet. Die Freiburger FDP nutzte ihren Neujahrsempfang gestern im Historischen Kaufhaus, um kräftig die Werbetrommel für die bevorstehende Landtagswahl zu rühren. Gastredner Justizminister Ulrich Goll musste sich allerdings "ordentlicher benehmen, als ich es ursprünglich vorhatte", wie er sagte, schließlich seien Persönlichkeiten weit über die Parteigrenzen hinweg gekommen. Tatsächlich konzentrierte er sich, die "hervorragende Koalition" hervorzuheben und weniger den politischen Gegner zu attackieren. Goll verteidigte Stuttgart 21, "aber ich sage gleich Baden 21 hinterher". Der Ausbau der Rheintalbahn sei mindestens genau so wichtig. Zuvor hatten die beiden Freiburger FDP-Kandidaten Christoph Glück und Nikolaus von Gayling die Bühne genutzt, um sich vorzustellen. Kreisvorsitzender Sascha Fiek freute sich, dass zum Empfang auch der Emmendinger Landtagsabgeordnete Dieter Ehret und Barbara Scheel, die Frau des früheren Bundespräsidenten, erschienen waren. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Meinhard Gronewald ausgezeichnet. Die FDP sei "trotz aller Irrungen und Wirrungen" stets für Freiheit und Verantwortung eingetreten, begründete der 86-Jährige seine Treue. Goll heftete ihm gerne die Ehrennadel an, nicht zuletzt, weil er bei Gronewalds einst als Untermieter während des Wahlkampfs gewohnt hatte.

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Autor: mac