Albert-Ludwigs-Universität

Neue App aus Freiburg weist Weg zu Öko und Fairtrade

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 24. Februar 2014 um 15:13 Uhr

Freiburg

Wo gibt es in Freiburg fair gehandelte Schokolade? Wann hat der nächstgelegene Biosupermarkt geöffnet? Wo steht ein Obstbaum, bei dem sich jedermann bedienen kann? Eine Smartphone-App soll helfen.

Studierende des Masterstudiengangs "Environmental Governance" an der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Universität Freiburg haben eine App entwickelt, die diese Fragen beantwortet und als Kompass für eine umweltbewusste und sozial gerechte Ernährung dient.

Bei einer Podiumsdiskussion und Ausstellung zum Abschluss ihres Projekts "Cost of Food" im Paulussaal stellten die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler das Smartphone-Programm "mAppetizing Freiburg" vor. Die App führt ihre Benutzerinnen und Benutzer etwa zu ausgewählten Cafés, Restaurants oder Einkaufsmöglichkeiten. Eine interaktive Karte zeigt zudem frei zugängliche Apfelbäume und Brombeerbüsche. Es gibt bereits mehr als 100 Einträge. Die Nutzer können ihre eigenen "Geheimtipps" in die Datenbank eintragen und untereinander teilen. Die App ist ab sofort kostenlos im Appstore für i-Phones und bei Google Play für Android Smartphones verfügbar.

28 Studierende aus 22 Ländern und mit verschiedenen fachlichen Hintergründen haben im Rahmen ihres Studiums und des Projekts ergründet, wie Menschen sich ernähren können, ohne dabei die Lebensgrundlagen für zukünftige Generationen aufs Spiel zu setzen. Sie erstellten zum Beispiel eine Broschüre zum Thema "Urban Gardening" in Freiburg und ließen zum Projektabschluss Vertreterinnen und Vertreter der Vereinten Nationen, des Ecologic Instituts, der KfW Entwicklungsbank und der Nexus Foundation über die Zukunft des Ernährungssystems diskutieren.

Mehr zum Thema: