Radfahrerin fuhr korrekt

Frank Zimmermann

Von Frank Zimmermann

Sa, 08. Dezember 2018

Freiburg

Neue Darstellung der Polizei.

FREIBURG-INNENSTADT (fz). Die Polizei hat eine erste gutachterliche Einschätzung zu einem Verkehrsunfall am 7. November am neuen Europaplatz (Siegesdenkmal) korrigiert und den Vorwurf, eine Radfahrerin habe einen Unfall als Geisterfahrerin verursacht, zurückgenommen. Am Morgen jenes Tages hatte ein Lastwagen, der von der Habsburgerstraße rechts in den Friedrichring abbiegen wollte, eine Radfahrerin erfasst; die 41 Jahre alte Frau wurde dabei schwer verletzt. Zunächst hatte die Polizei gemeldet, dass sowohl Lkw-Fahrer als auch Radlerin rechts abbiegen wollten. Zwei Tage später korrigierte die Polizei den Ablauf: Die Radfahrerin sei womöglich frontal mit dem Lastwagen kollidiert, demzufolge wäre sie als Geisterfahrerin unterwegs gewesen. Diese zweite Einschätzung gab die Polizei allerdings ab, bevor sie mit der verunglückten Radfahrerin gesprochen hatte, wie die BZ auf nochmalige Nachfrage von der Polizei erfuhr. Diese teilte nun mit: Beide hatten an der Ampel grün, der Lastwagenfahrer wollte rechts abbiegen, während die Radlerin geradeaus über die Kreuzung fahren wollte. Dabei erfasste der Lkw das Rad und schleifte die Frau zunächst nach rechts mit, sagte Polizeihauptmeister Dominik Walter. "Anschließend wurde sie vom linken Vorderrad überrollt."