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05. Dezember 2009
Senat der PH solidarisch mit Studierenden
Stellungnahme zu Protesten.
Der Senat der Pädagogischen Hochschule Freiburg (PH) solidarisiert sich mit den Studierenden. Auch aus Sicht der PH, so heißt es in einer Pressemitteilung, seien Verbesserungen des Studienbetriebs dringend notwendig. Kern der Missstände sei die seit Jahrzehnten zu verzeichnende Unterfinanzierung der Hochschulen – eine grundlegende Veränderung in der Prioritätensetzung durch die Landesregierung wäre dringend geboten – sowie die problematische Umsetzung der Bolognareform. Trotz des Solidarpakts II, der den Hochschulen bis 2014 finanzielle Planungssicherheit gewährleisten sollte, verfügen, so der PH-Senat, die Hochschulen über immer weniger Geld: Erstens durch die Geschwisterregelung bei den Studiengebühren – sie allein führt dazu, dass die PH 2009 1,6 Millionen Euro weniger einnimmt; zweitens durch die vom Wissenschaftsministerium einbehaltene globale Minderausgabe, die weitere 670 000 Euro kostet. Die PH Freiburg könne im laufenden Jahr für 4700 Studierende, 72 Professuren und 150 akademische und administrative Mitarbeiter 370 000 Euro Sachmittel und 1,7 Millionen Euro aus Studiengebühren ausgeben. Ressourcen für Bücher, Zeitschriften und andere Medien, für die Nachwuchs- und Forschungsförderung sowie für Investitionen müssen, so der Senat, durch Nicht-Besetzung frei werdender Stellen beschafft werden. Die verschlechterte finanzielle Situation führt im kommenden Jahr zur Streichung von 17 vollen Lehrdeputaten, von denen 31 Personen betroffen sind; rund 140 Lehrveranstaltungen weniger können angeboten werden.
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Autor: bz
