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03. Juli 2012 19:28 Uhr

Wohnungstrick

Stadt Freiburg verkauft 950 Wohnungen an die Stadtbau

Nach gut zweistündiger Debatte ist klar: Freiburg verkauft 950 seiner Wohnungen an die Stadtbau. Das Ergebnis fiel knapp aus. Mit dem Deal soll der Haushalt saniert werden.

Der Gemeinderat hat am Dienstagabend mehrheitlich zugestimmt, dass die Stadt fast 950 ihrer 1330 Wohnungen an die Freiburger Stadtbau (FSB) überträgt. Dabei fiel die Entscheidung in der Frage, die in den vergangenen Jahren mehrfach zur Diskussion stand, nach gut zweistündiger Debatte knapp aus. Die Wohnungen werden bisher vom Amt für Liegenschaften verwaltet, das städtische Tochterunternehmen FSB soll sie für knapp 53 Millionen Euro kaufen, die Stadt mit dem Geld Schulden abbauen.

Die Fraktionen von SPD und Unabhängigen Listen (UL) hatten ihre Zustimmung an Bedingungen geknüpft. Im Kern wollten sie, dass ein Weiterverkauf der Wohnungen für 20 Jahre und eine Mieterhöhung für vier Jahre ausgeschlossen wird. Die Mehrheit des Gemeinderats hat beide Anträge abgelehnt.

Oberbürgermeister Dieter Salomon (Grüne) warb für die "Transaktion innerhalb des Konzerns Stadt": Die Wohnungen würden in einer Hand bewirtschaftet, Doppelstrukturen abgebaut, mehr in Instandhaltung investiert, zudem hätten die Mieter Vorteile. Außer SPD und UL lehnten auch FDP und Grüne Alternative den Deal ab .

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Autor: sh


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