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12. August 2009 17:09 Uhr

Dementi

Thüga-Deal: Badenova-Chef bleibt in Freiburg

Der Freiburger Energieversorger Badenova hat sich bei der Eon-Tochter Thüga eingekauft. Badenova-Chef Thorsten Radensleben bleibt der Stadt aber erhalten.

  1. Will nicht zur Thüga nach München: Badenova-Chef Thorsten Radensleben. Foto: Ingo Schneider

In der Pressekonferenz zum Kauf wies er Spekulationen zurück, er wechsle in den Vorstand der Thüga AG mit Sitz in München. Radensleben verhandelte als Sprecher der sogenannten "Kom9"-Gruppe mit, die anfangs mit neun kommunalen Energieversorgern in die spektakulären Kaufgespräche mit dem Thüga-Eigner Eon gestartet war und auf 46 Gesellschafter angewachsen ist.

In der "Kom9 GmbH" sind Badenova und die Stadtwerke Wiesbaden mit jeweils 100 Millionen Euro die größten Investoren. Das entspricht je knapp 13 Prozent der Anteile an "Kom9", die wiederum 38 Prozent der Anteile der Thüga erwirbt. Den Rest des 2,9 Milliarden teuren Pakets kaufen drei große kommunale Energieunternehmen.

Der Badenova-Aufsichtsrat muss dem Thüga-Kauf am 22. September noch zustimmen, was als Formsache gilt. Die Initiative "Energie in Bürgerhand" kommt laut Radensleben als künftiger Partner in Frage, um das angestrebte Wachstum der Thüga zu finanzieren. Die Holding ist an knapp 100 Stadtwerken beteiligt und gehört dem Atomstromproduzenten Eon. Wenn der Konzern nun nicht mehr über seine Ex-Tochter Thüga am Energieversorger Badenova beteiligt ist, "dann haben wir auch diesen letzten Makel von der Hacke", sagte Radensleben.

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Autor: mac