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16. März 2017 13:30 Uhr

Polizei

Verdacht bestätigt: Freiburger erschlug Freundin und tötete sich selbst

Nach dem grausigen Fund eines toten Paars in Freiburg-Ebnet steht fest: Die Frau wurde erschlagen, danach tötete sich ihr Lebensgefährte selbst – wohl schon am Freitag.

  1. Weil die Hunde nicht aufhören zu bellten und keiner die Tür öffnete, riefen die Nachbarn die Polizei. Die fand das Paar tot auf. Foto: Dominic Rock

Das Ergebnis der Obduktion liegt vor. Die Gerichtsmedizin bestätigt den Verdacht, dass die 50-jährige Frau erschlagen wurde. "Mehrere stumpfe Schläge auf den Hinterkopf", erklärte Polizeisprecherin Laura Riske.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Hammer, den sie neben der Leiche fanden, die Tatwaffe ist – und dass der 51-jährige Lebensgefährte der Frau der mutmaßliche Täter ist.

Motiv war wohl Streit in der Beziehung

Der Tatverdächtige tötete sich anschließend selbst mit Medikamenten, ergab die rechtsmedizinische Untersuchung.

Das Paar war am Samstag in seiner Wohnung im Freiburger Stadtteil Ebnet tot aufgefunden worden. Nachbarn hatten die Polizei alarmiert, weil die Hunde des Paars bellten und niemand aufs Klingeln reagierte. Nach den jetzigen Erkenntnissen der Ermittler hatte sich die Tat aller Wahrscheinlichkeit nach bereits am Freitag zugetragen – wann genau, können sie Riske zufolge nicht sagen.

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Motiv für die Tat waren offenbar Beziehungsstreitigkeiten. Die Kriminalpolizei hat Nachbarn, Angehörige und den engeren Freundeskreis befragt und erhielt Hinweise auf Differenzen des Paares. Dass ein Dritter an der Tat beteiligt war, kann ausgeschlossen werden, sagte Laura Riske.

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Autor: bz