Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

20. Oktober 2008

Was macht eigentlich...

... Wulf Piazolo?

HEUTE: Der "Big Brother"-Teilnehmer betreibt die Cohibar.

Als ich vor sieben Jahren nach 106 Tagen den "Big Brother"-Container als Drittletzter verließ, konnte ich mich erst einmal kaum noch auf die Straße trauen. So ziemlich jeder kannte mein Gesicht aus den Fernsehsendungen, viele wollten Autogramme haben. Die Produktionsfirma Endemol hat mir sogar angeboten einen Song aufzunehmen. Aber ich kann alles, nur nicht singen. Und dann auch noch der Titel: "Ich bin ein Star". Das war einfach zu viel. Denn meiner Meinung nach hatte ich doch gar nichts Besonderes geleistet.

Nachdem ich dann einige Monate lang gemodelt hatte, Interviews gab und bei zahlreichen Fernsehshows eingeladen war, habe ich mich wieder nach einem "normalen" Leben gesehnt. Im Sommer 2002 bin ich schließlich zurück nach Freiburg gezogen. Vor Big Brother war ich ja schon Gastronom gewesen. Das war und ist immer noch genau mein Ding. Klar, dass ich das wieder machen wollte. Ich war damals eigentlich am Wiener, der Bar an der Kaiser-Joseph-Straße interessiert. Daraus wurde aber nichts.

Kurz darauf kam ein Bekannter auf mich zu und erzählte mir, er hätte da etwas etwas für mich: Karma Public Living Room, bestehend aus Café, Restaurant und Club. Ein halbes Jahr später, im April 2003, war das Projekt der Bellini GmbH, einer Firma für Events und Catering in Freiburg, fertig .

Werbung


Später kamen noch weitere, recht unterschiedliche Gastronomiebetriebe hinzu.

Mittlerweile betreibe ich die Freiburger Cohibar an der Milchstraße. Dort trifft man mich jedes Wochenende an, oft auch unter der Woche. Ich arbeite sehr viel. Als zweites Standbein habe ich noch eine kleine Immobilienfirma mit dem Schwerpunkt regenerative Energien. Momentan stecke ich auch in den Vorbereitungen zu einer Neueröffnung: Die Bellini GmbH will Anfang 2009 im Breisacher Tor an der Rempartstraße ein Café eröffnen, dessen Geschäftsführer ich werden soll.

Abgesehen von diesen festen Einrichtungen, bin ich für Bellini oft bei Außer-Haus-Veranstaltungen  wie der Freiburger Downtown Street Party und dem Samba-Festival in Offenburg aktiv.

Meine Freizeit verbringe ich mit meinem dreijährigen Sohn. Sport mag ich sehr. Früher habe ich auch mal als Snowboardlehrer gearbeitet. Dazu komme ich heute allerdings nicht mehr. Ein Mal in der Woche spiele ich aber abends mit Freunden Volleyball.

Urlaub hatte ich übrigens in diesem Sommer erstmals nach langer Zeit wieder  – nach dreieinhalb Jahren habe ich mir eine Woche Südfrankreich gegönnt.

– aufgezeichnet von Britta Kuck
- fudder.de: Wulf Piazolo