Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

14. Januar 2010

ZUR PERSON

  1. H.Honndorf Foto: Schneider

  2. R. von Kulessa Foto: privat

Rotraud von Kulessa ist neue Gleichstellungsbeauftragte der Freiburger Universität. Das teilte die Hochschule gestern mit. Danach hat der Senat bereits im Dezember die 43-jährige Privatdozentin einstimmig für vier Jahre gewählt. Rotraud von Kulessa tritt die Nachfolge von Ingeborg Villinger an, die in den Ruhestand gegangen ist.

Die neue Gleichstellungsbeauftragte ist habilitierte Romanistin und verfüge als Vertreterin des sogenannten Mittelbaus über viel Erfahrung in der universitären Selbstverwaltung,heißt es in der Pressemitteilung der Uni. Darüber hinaus ist sie als stellvertretende und zuletzt amtsführende Gleichstellungsbeauftragte der Philologischen Fakultät bereits mit der universitären Gleichstellungsarbeit vertraut. Die verheiratete Mutter von drei Kindern hat die langjährige historische Gender-Forschung zu einem ihrer wissenschaftlichen Schwerpunkte gewählt. Als in den Anfängen der Gender-Forschung an der Freiburger Universität neue Projekte angedacht wurden, übernahm sie als eine der Redakteurinnen und Herausgeberinnen die wissenschaftliche Zeitschrift "Freiburger Frauenstudien". Das Projekt erhielt 1998 den ersten Frauenförderpreis der Universität Freiburg.

Werbung


An ihrem 100. Geburtstag kündigte Hildegard Honndorf an, höchstens noch ein Jahr älter werden zu wollen. Das ist mittlerweile 3 Jahre her: Gestern feierte die rüstige Dame ihren 103. Geburtstag. Angst vorm Sterben hat die Rentnerin nicht: "Mittlerweile lebe ich von heute auf morgen. Ich mache mir keine Sorgen mehr. Ich hab so viel erlebt." Und das hat sie wahrlich: Kaiserzeit, zwei Weltkriege, Wirtschaftswunder und Wiedervereinigung. Geboren in Schramberg, studierte Honndorf Geschichte, Deutsch und Englisch auf Lehramt in Tübingen und Berlin. Dort lernte sie auch ihren Mann kennen und unterrichtete an einem Gymnasium, bis zu ihrer Pensionierung 1970. Schließlich kehrte sie in dem Süden zurück und lebt seit 2004 im Freiburger Emmi-Seeh-Heim. Rückblickend würde Hildegard Honndorf in ihrem Leben nichts anders machen. Das Geheimrezept für ein langes Leben sei der Spaß am Beruf: "Dann klappt’s auch im Privatleben, und dann wird auch jeder so alt wie ich."

Gerda Klocke
, Gründungsmitglied und bis 2008 Vorsitzende des Fördervereins Alumni Freiburg, erhielt gestern die erstmals verliehene Ehrennadel der Universität Freiburg. Dank ihres großen persönlichen Einsatzes habe der Ehemaligen-Verein der Universität heute 1 800 zahlende Mitglieder, wie Rektor Schiewer in seiner Laudatio hervorhebt. 1925 in Freiburg geboren, begann Gerda Klocke bereits im Kriegsjahr 1945 ihr Studium der Pharmazie an der hiesigen Universität. Eigentlich habe sie Medizin studieren wollen, erzählt sie: "Schon als Schülerin habe ich bei Operationen in der Uniklinik zugeschaut. Aber nach dem Krieg waren die medizinischen Einrichtungen schwer beschädigt und ein Studium nicht möglich." Ihr Berufsleben verlief eher unstet, immer mal wieder arbeitete sie in verschiedenen Apotheken in ganz Südbaden, schließlich sei sie in erster Linie Mutter gewesen. Nach ihrem aktiven Berufsleben setzte sie sich keineswegs zur Ruhe: Von 1991 bis 1999 war die Geehrte Vorsitzende des Bezirksverbandes der Senioren-Union Südbaden, bevor sie sich ganz dem Alumni-Verein widmete.

Autor: bz