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06. Mai 2009

Zwei neue tragende Stiftungssäulen

"Dr.-Wilhelm-Eitel-Stiftung" und "Alumni-Stiftung Freiburg" erschließen Fördermöglichkeiten.

  1. Die „Dr. Wilhelm Eitel-Stiftung“ fördert die Palliativmedizin. Hier der Stifter Wilhelm Eitel (links), zusammen mit dem Universitätsratsvorsitzenden Horst Weitzmann (Mitte) und Uni-Rektor Hans-Jochen Schiewer. Foto: Kunz

Zuwachs für die Neue Universitätsstiftung Freiburg: Die "Dr.-Wilhelm-Eitel-Stiftung" und die "Alumni-Stiftung Freiburg" erweitern den Rahmen der Fördermöglichkeiten. Beide sind unselbstständige Treuhandstiftungen, die einen rechtsfähigen Träger, eben die Universitätsstiftung, brauchen. "Das Dach der Neuen Universitätsstiftung hat damit zwei starke neue Säulen bekommen", sagte Rektor Hans-Jochen Schiewer kürzlich bei einer Pressekonferenz.

Die "Dr. Wilhelm Eitel-Stiftung" hat sich der Lehre, Forschung und Patientenversorgung in der Palliativmedizin verschrieben. "Ich denke, dass Sterben Leben ist – Leben vor dem Tod", sagte der Stifter Wilhelm Eitel. Persönliche Erlebnisse haben ihn und seine Frau dazu bewogen eine Stiftung zu gründen. Die "Dr. Wilhelm Eitel-Stiftung" soll unheilbar Erkrankten bis zuletzt größtmögliche Lebenszufriedenheit verschaffen. "Wir wollen die Universität Freiburg zum Schulungszentrum der Palliativmedizin machen." Deutschland sei in dieser Hinsicht ein Entwicklungsland. Bis heute gehört Palliativmedizin nicht zur Standardausbildung eines Mediziners. Den Kapitalstock der Stiftung von100 000 Euro wollen Eitel und seine Frau jährlich erhöhen.

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Die "Alumni-Stiftung", die aus dem Alumni-Verein hervorgeht, will das Kontaktnetz der ehemaligen Studierenden und Lehrenden stärken und zielt auf die internationale Vernetzung der Universität Freiburg. Das Stiftungskapital beträgt derzeit 125 000 Euro. Die Neue Universitätsstiftung wurde 2007 ins Leben gerufen. Unter dem Motto "Freiheit fördern" bündelt sie Initiativen, die die Universität unterstützen. "Der größte Teil des Weges liegt noch vor uns", so der Stiftungsvorsitzende Horst Weitzmann. "Wenn wir etwas bewegen wollen, brauchen wir weitere engagierte Begleiter – und namhafte Zustiftungen."

Autor: Eva Backes