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03. Februar 2012
Knobeln, puzzlen, Brücken bauen
Mathematik zum Anfassen: Das Mathematikum in Bad Krozingen.
Ochnee, bloß kein Mathe! Mathe ist: staubig. Dröge. Doof. Horror. Mathe ist einfach alles – nur nicht: spannend, lustig, amüsant. Oder doch? Vielleicht wird es Zeit, diese Vorurteile über Bord zu werfen und auf eine abwechslungsreiche Reise ins Reich hinter den Zahlen, Formen und Formeln zu gehen. Denn von Montag, 6. Februar, bis Sonntag, 12. Februar, ist die Wanderausstellung Mathematikum im Kurhaus Bad Krozingen zu sehen.
Wobei der Ausdruck, dass die Ausstellung dort zu sehen ist, einen völlig falschen Eindruck vermittelt. Denn hier braucht keiner stillzusitzen. Bleistift, Block und Taschenrechner können getrost zu Hause bleiben: Das Mathematikum ist Mathematik zum Anfassen, zum Ausprobieren, zum Mitmachen. Und deshalb wirklich spannend.
Hier heißt es Puzzle legen, einen Buchstabencode knacken, sich den Kopf bei Knobelspielen zerbrechen, Brücken bauen oder in eine riesige Seifenblasenhaut steigen. Mathematik zum Anfassen wählt nicht den Weg über die – meist abschreckende – mathematische Formelsprache, bei den 20 interaktiven Exponaten gilt es mit Kopf, Herz und Hand dabei zu sein. Und Besucher jeden Alters und jeder Vorbildung können experimentieren.
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In Gießen befindet sich der eigentliche Standort des Mitmach-Museums mit mehr als 120 Exponaten. Professor Albrecht Beutelspacher, dem Erfinder des Mathematikums, ist es gelungen, die sprödeste Wissenschaft auf so vielfältige Weise zu präsentieren, dass sie ihre Schrecken verliert und sich von ihrer schönsten Seite zeigt.
Autor: rov/BZ
