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02. Juli 2012 20:27 Uhr

Messer & Gabel

Osteria: Eine Adresse für gehobene Ansprüche

Die "Osteria" in der Grünwälderstraße hat immer schon zu den schönsten Freiburger Lokalen gezählt. Seit etwas mehr als einem Jahr steht das Lokal unter neuer Leitung. Wie isst’s sich da?

  1. Der Blickfang des Lokals ist das Weinregel an der Stirnseite der Osteria. Foto: Privat

Thomas Holtz und Tina Schwarzkopf haben das Lokal im vergangenen Frühjahr behutsam umgebaut. Blickfang ist an der Stirnseite unter hohem Gewölbe das riesige, viele Meter hohe Weinregal aus übereinandergestapelten Weinkisten. Und die "Osteria" hat auch eine neue offene Küche bekommen. Dort kann der Gast die zwei Köche bei ihrer Arbeit beobachten. Was auf den Teller kommt, so viel vorweg, hat Klasse und Qualität.

Genau wie die gastronomische Chefin Tina Schwarzkopf, gelernte Hotelfachfrau, Köchin und Sommelière, haben auch die Küchenprofis ihr Handwerk in den besten Häusern der Region gelernt.

Und das merkt und schmeckt man. Die Speisekarte kommt auf einem Bordeaux-Kisten-Brett. Sie ist klein gehalten und wechselt regelmäßig. Bei unserem Besuch standen fünf Vorspeisen, vier Hauptgänge und drei Desserts zur Wahl. Natürlich wird regional und saisonal gekocht. Der Service läuft perfekt. Beim Test an einem heißen Sommertag wählten wir ein perfektes Gazpacho andaluze mit "Salsa Special". Die Hauptgänge lassen die Wahl zwischen hausgemachter Pasta, Fisch oder Fleisch.

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Vergangene Woche hatten die Köche ein von einem Jäger aus der Verwandtschaft geschossenes Reh bekommen. Daraus hatten sie Rehbratwürstle gefertigt, die mit Selleriepürée, Kirschen und schwarzen Linsen zu einem ebenso überraschenden wie gelungen Gericht (12 Euro) wurden. Als weitere Hauptgänge waren Gambas im Nudelblatt und Fenchel oder Rinderfilet mit Karotte und Risotto (28 Euro) im Angebot. Einen Teil der Gerichte gibt es auch als kleine Portion. Zum Dessert gab’s einen Käseteller mit wohl gereiften französischen Sorten. Gegenwärtig gibt es die Osteria-Gerichte nur abends, bald soll aber auch ein Mittagstisch angeboten werden.

Überdurchschnittlich ist das Weinangebot: Die Weinkarte umfasst stolze 150 Positionen. Darunter finden sich Weine aus der Region, aber auch aus allen bekannten Gebieten Europas.

Fazit: Tolles Ambiente, sehr empfehlenswerte Küche.
Adresse: "Osteria", Grünwälderstraße 2, Freiburg-Innenstadt,  0761 / 32054, Internet: http://www.osteria-freiburg.de
Öffnungszeiten: Montags von 9 bis 18 Uhr, Dienstag bis Samstag von 9 bis 24 Uhr. Die Gerichte aus der Osteria-Küche gibt es abends erst ab 18 Uhr. Die Küche hat bis 23 Uhr. Sonn- und Feiertags geschlossen.

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Autor: Joachim Röderer


33 Kommentare

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Alaric Reitzner  

Alaric Reitzner

Registriert seit: 12.05.2011

Kommentare: 409

03. Juli 2012 - 10:18 Uhr

unter der alten Leitung war die Osteria deutlich besser. Es war gemütlich und persönlich. Vor allem konnten die Wirtsleute besser mit den 4 M´s umgehen. Man Muss Menschen Mögen.

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thomas benninghoven

Registriert seit: 21.05.2010

Kommentare: 20

03. Juli 2012 - 12:23 Uhr

dem kann ich nur recht geben... aus eigenen erfahrungen weiss ich, dass die gastronomische umsetzung hier ein wenig schleift. das personal ist freundlich, aber die führung lässt schwer zu wünschen übrig.

natürlich kommt es beim konzept immer drauf an, was man umsetzen will... aber so wie es jetzt läuft ...-unpersönliche atmosphäre wenn man rein kommt, keine musik... keine aktionen, ausser denen, wo es sich um essen und trinken handelt... welches konzept wird da eigentlich verfolgt??? spanisch? sagen wir mal so... die osteria war mal ein gutgehendes lokal in FR, leider ist es heute so, dass es dort leerer ist, als in so manchem anderen lokal, welches nicht über diese "klasse" verfügt... schade!

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Egon Mayer

Registriert seit: 30.06.2010

Kommentare: 1485

03. Juli 2012 - 12:29 Uhr

"Natürlich wird regional und saisonal gekocht."

"Beim Test an einem heißen Sommertag wählten wir ein perfektes Gazpacho andaluze mit "Salsa Special"."

Gazpacho andaluze ist also eine regionale Spezialität?

"Als weitere Hauptgänge waren Gambas im Nudelblatt und Fenchel[...]"

Auch das kommt mir alles andere als badisch vor...

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Michael Basket  

Michael Basket

Registriert seit: 30.07.2009

Kommentare: 1207

03. Juli 2012 - 12:42 Uhr

@ Herr Mayer: Der Fenchel........ ;-)

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Egon Mayer

Registriert seit: 30.06.2010

Kommentare: 1485

03. Juli 2012 - 15:02 Uhr

Es spricht ja nichts gegen wohlwollende Artikel. Aber wenn die sich eben die regionale Küche auf die Fahne schreiben, dann haben Gazpacho und Gambas auf der Karte nichts verloren. Auch die anderen Hauptgerichte ("Pasta, Fleisch, Fisch") lassen den regionalen Bezug bestenfalls erahnen. Die französische Käseplatte, na ja, das Elsaß ist ja nicht weit...

Das vom Verwandten geschossene Reh (wo bleibt übrigens die Anti-Jäger-Fraktion??) reißt es dann auch nicht mehr raus.

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Karl Alfred Wolpert  

Karl Alfred Wolpert

Registriert seit: 02.03.2010

Kommentare: 1149

03. Juli 2012 - 15:15 Uhr

... probieren geht über studieren. Ich werds mal ausprobieren.

Herr Mayer, das mit "lokal" und so kann einen sicherlich skeptisch werden lassen, wenns nicht erfüllt wird. Vielleicht liegts aber nicht an der Küche, sondern an der Formulierung des Journalisten, die nicht ganz zutreffend ist?

Apropos, lokale/regionale Küche: der Wiehre-Bahnhof macht wieder auf - klingt zumindest nicht schlecht:

http://www.badische-zeitung.de/restaurant-im-freiburger-wiehrebahnhof-oeffnet-wieder

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Peter Disch (BZ)  

Peter Disch (BZ)

Registriert seit: 03.06.2009

Kommentare: 627

03. Juli 2012 - 15:36 Uhr

@ all:

"regional" bezieht sich auf die Zutaten - daher: Soweit wie möglich werden Zutaten verwendet, die aus der Region stammen - das geht bei den Gambas natürlich nicht, beim Gemüse, das für Gazpacho verwendet wird, aber schon.

Mit freundlichen Grüßen

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Egon Mayer

Registriert seit: 30.06.2010

Kommentare: 1485

03. Juli 2012 - 16:42 Uhr

@Peter Disch, BZ
Die Formulierung "Natürlich wird regional und saisonal gekocht.", vor allem das "natürlich" verleitet zu einer gänzlich anderen Interpretation als Ihre Einlassung.
Ich ordne daher diesen Artikel unter Schönfärberei ein...

@Karl Alfred Wolpert
Bitte berichten Sie, wenn Sie dort waren. Ich werde jedenfalls warten, bis ich Erfahrungsberichte höre...

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Joachim Röderer  

Joachim Röderer

Registriert seit: 01.10.2009

Kommentare: 16

03. Juli 2012 - 17:13 Uhr

@Egon Mayer: Sie reden hier von wohlwollendem Artikel und Schönfärberei, offensichtlich ohne in dem Lokal gewesen zu sein. Insofern vertreten Sie schon sehr steile Thesen. Ihre Unterstellungen möchte ich zurückweisen. Ich kann nur sagen: Die BZ hat in der "Osteria" gegessen und sich daraus ein Urteil gebildet, zu dem wir auch stehen. Es geht hier auch nicht um rein badische Küche, wie der Kollege Disch schon ausgeführt hat. Viele Grüße, Joachim Röderer

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Carsten Azonath  

Carsten Azonath

Registriert seit: 17.05.2010

Kommentare: 137

03. Juli 2012 - 17:58 Uhr

Falsch, Herr Röderer! Wir sind die BZ-Kommentatoren. Wir können fast alles beurteilen, ohne je vor Ort gewesen zu sein!

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Egon Mayer

Registriert seit: 30.06.2010

Kommentare: 1485

03. Juli 2012 - 18:51 Uhr

@Joachim Röderer, BZ
Dann schreiben Sie es doch auch so. Aber führen Sie den Verbraucher nicht in die Irre!
Ich unterstelle nicht, dass die Osteria qualitativ nicht zu bieten hat, was Sie versprechen. Aber "natürlich regional" scheint es mir dann doch nicht zu sein...

P.S. Der Terminus "wohlwollend" stammt im Ursprung nicht von mir. Das will ich mir nicht auf die Fahne geschrieben wissen. Einer Ihrer Kollegen hat die kritischen Kommentare aber bereits gelöscht. So langsam frage ich mich dann doch, inwiefern hier Beziehungen zwischen dem Gastronom und der Zeitung bestehen. Ein Schelm wer Böses dabei denkt! (Ich nehme an, diesen Teil werden Sie auch wieder löschen. Ich schreibe es trotzdem!)

P.P.S.
"[...], offensichtlich ohne in dem Lokal gewesen zu sein."

Das hier nennt man Unterstellung und führt im Allgemeinen dazu, dass Ihre Kollegen Kommentare löschen/editieren. Ich nehme aber an, Sie dürfen das, weil Sie das Hausrecht haben? Alle sind gleich, aber manche sind gleicher...

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Reinhold Schneider

Registriert seit: 03.07.2012

Kommentare: 390

03. Juli 2012 - 18:55 Uhr

Nochmal: Der Osteria-Miteigentümer Thonas Holtz ist Geschäftsführer der Markthallen, die Poppen & Ortmann gehören. Dieser Betrieb ist wiederum zu fast 50 % Teilhaber der BZ. Deshalb mein "Wohlwollend".

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Fabio Rossi

Registriert seit: 17.09.2009

Kommentare: 112

03. Juli 2012 - 18:59 Uhr

Wieso wurde der Kommentar gelöscht, in dem stand, dass der Osteria-Inhaber Herr Holz Beziehungen zum BZ-Geschäftsführer Holz hat? Stimmt das jetzt, Herr Röderer, oder nicht??

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Christian Stocker

Registriert seit: 01.09.2010

Kommentare: 166

03. Juli 2012 - 19:18 Uhr

Ich habe mir schon immer mal wieder überlegt, in die Osteria zu gehen.
Demzufolge habe ich jetzt auch mal die Homepage aufgesucht. Wenn ich aber sehe,
daß man auf der HP keine Speisekarte findet, ist das mehr als seltsam. Eine Speisekarte mit dem Essensangebot incl. der Preise, sowie die Getränkekarte incl. der Preise ist das mindeste, was man heutzutage von einer Lokalität erwarten kann! Oder kann es vielleicht sein, daß die Osteria-Leute eventuell Angst haben könnten, daß bei vorherrschenden Preisen der eine oder andere Gast eventuell sich überlegen könnte, woanderst hin zu gehen, bzw. auf einen Besuch der Osteria zu verzichten??
Mich sieht die Lokalität jedenfalls vorerst nicht! Der Service am Kunden fängt schon dann an, wenn der Kunde sich via Homepage über das gastronomische Angebot und dessen Preise informieren möchte! Allein hier schon hat offensichtlich die Osteria Nachholbedarf!

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Alexandra Sillgitt  

Alexandra Sillgitt

Registriert seit: 03.06.2009

Kommentare: 98

03. Juli 2012 - 19:25 Uhr

Liebe User,

Eigentümerverhältnisse spielen bei unserer Bewertung keine Rolle. So etwas würde den journalistischen Grundsätzen der Badischen Zeitung zuwider laufen. Das dürfen, müssen Sie uns aber natürlich nicht glauben. Zwischen Osteria-Chef Thomas Hol-T-z und BZ-Geschäftsführer Hans-Otto Holz bestehen keinerlei verwandtschaftliche Beziehungen. Daher wurde diese Kommentar gelöscht - er war schlichtweg falsch. Wir bitten nun zu einer inhaltlichen Diskussion zurückzukehren. Wie ist das Essen in der Osteria? Wie finden Sie das Ambiente? Sollte dies nicht geschehen, wird dieser Thread geschlossen.

Wir bitten um Verständnis.
Alexandra Sillgitt, Online-Redaktion

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herbert scholl

Registriert seit: 09.05.2009

Kommentare: 1077

03. Juli 2012 - 19:28 Uhr

Nebenbei, wir waren schon 4mal dort, mit Vergnügen und Zufriedenheit am Kamin!

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Reinhold Schneider

Registriert seit: 03.07.2012

Kommentare: 390

03. Juli 2012 - 19:44 Uhr

Sehr geehrte Frau Sillgitt, Ihre Darstellung zu den angeblich geschilderten Besitzverhältnisse ist falsch und wird durch dauernde Löschungen nicht richtiger. Sie schrieben was von der Moral des Journalismus der BZ. Dann leben Sie ihn auch.

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Alexandra Sillgitt  

Alexandra Sillgitt

Registriert seit: 03.06.2009

Kommentare: 98

03. Juli 2012 - 19:49 Uhr

Lieber Herr Schneider,

ich fordere Sie auf, zur Diskussion zurückzukehren. Die User sollen sich darüber austauschen, ob sie den Geschmack des Redakteurs teilen oder andere Erfahrungen gemacht haben. Besitzverhältnisse oder Unterstellungen, die die Badische Zeitung oder gar Herrn Röderer angreifen, bitte ich Sie zu unterlassen. Denn nichts anderes tun Sie. Also: Waren Sie schon einmal in der Osteria? Wie hat es Ihnen dort gefallen?

Grüße
Alexandra Sillgitt

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Reinhold Schneider

Registriert seit: 03.07.2012

Kommentare: 390

03. Juli 2012 - 19:59 Uhr

Ich war dort und Teile die Eindrücke der Redakteure nicht. Vor dem Wechsel 2011 waren Ambiente, Qualität und Preis-/Leistungsverhältnis besser und angemessener.

Wären drei Beiträge von mir nicht gelöscht worden, könnten alle Leser erkennen, dass ich lediglich Tatsachen widergegeben und niemanden angegriffen habe. Meine Reaktionen waren den allgemein zunehmenden Löschungen geschuldet.

Und nun gebe ich auch gerne wieder Auskunft zu meinen Erfahrungen Osteria früher/heute.

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Alexandra Sillgitt  

Alexandra Sillgitt

Registriert seit: 03.06.2009

Kommentare: 98

03. Juli 2012 - 20:09 Uhr

Lieber Herr Schneider,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Ich sehe Ihre Argumente, kann aber nur betonen, dass allein der Gaumen des Redakteurs über seine Bewertung entschieden hat und nicht irgendwelche Besitzverhältnisse. Dass sich der Geschmack von Herrn Röderer und Ihrer nicht decken, lässt sich nun einmal nicht ändern.

Ich freue mich schon auf ihren vergleichenden Bericht!

Beste Grüße
Alex Sillgitt

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Ammar Ulabi™  

Ammar Ulabi™

Registriert seit: 08.05.2009

Kommentare: 3970

03. Juli 2012 - 20:23 Uhr

Werte Frau Sillgitt,

heute bin ich wirklich einmal schwer begeistert von Ihnen, das nenne ich aktive und auch gelungene Moderation. Schade, dass sich Ihnen und Ihren KollegINNen wohl nicht ständig und dauerhaft die Gelegenheiten dazu bieten.

Wenn Sie freundlicherweise nun auch noch den vorletzten Satz

"Die Küche hat bis 23 Uhr." [...] (geöffnet ??)

im grauen Kasten grammatikalisch-ordentlich vervollständigen (lassen) könnten, bekommen Sie von mir ein Extra-Sternchen dazu.

LG, A.U.

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Peter Grieshaber

Registriert seit: 20.05.2012

Kommentare: 140

03. Juli 2012 - 21:09 Uhr

Die Damen auf den Bänken, die Herren auf den Stühlen. Die Freiburger Besseresser sind ganz schön traditionsbewusst.

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Roman Weingardt  

Roman Weingardt

Registriert seit: 02.12.2010

Kommentare: 3198

04. Juli 2012 - 00:07 Uhr

"Eigentümerverhältnisse spielen bei unserer Bewertung keine Rolle. So etwas würde den journalistischen Grundsätzen der Badischen Zeitung zuwider laufen. Das dürfen, müssen Sie uns aber natürlich nicht glauben."

Ihre Einlassung, werte Frau Sillgitt, wäre doch mal was für ein sog. Voting, finden Sie nicht auch?

Ich kann ja nur für mich sprechen, aber nach den Reaktionen Ihrer Redaktion zu urteilen, glaube ich Ihrer Einlassung nicht! Ich glaube auch:

1) Das ich nicht der einzige bin, der Ihrer Einlassung nicht glaubt!

2) An die Meinungsfreiheit

3) An Gott

Desweiteren: Ihre Androhungen den Thread zu schließen und das Löschen von kritischen Kommentaren ist auch nicht gerade Glauben einflößend!

Schönen Abend noch, wünscht

Roman Weingardt

P.S.: Bevor wieder gelöscht wird: Frau Sillgitt hat explizit darauf hingewiesen, dass jeder glauben darf was er will. Speziell in dieser Angelegenheit! Somit verstößt mein Kommentar nicht gegen die Netiquette!
("Tagesform" hin oder her)

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Peter Grieshaber

Registriert seit: 20.05.2012

Kommentare: 140

04. Juli 2012 - 00:44 Uhr

Solange die Eigentumsverhältnisse bei der Osteria für mehr Gesprächsstoff sorgen, als die bei den Banken und Konzernen, sag ich nur: Prost Mahlzeit.

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Elisabeth Rudolf

Registriert seit: 11.11.2010

Kommentare: 20

04. Juli 2012 - 09:42 Uhr

Liebe BZ
ich bitte um Entschuldigung!

Im Aprl waren wir zu viert in der Osteria und ein sympathischer Mann mit weissen Hemd und ein paar Kilos zuviel trat an unseren Tisch und stellte sich als Betreiber der Osteria und Sohn des BZ Geschäftsführers vor - deshalb meine von Ihnen gelöschten Beiträge!

Sollte ich im guten Glauben falsch zitiert haben, dann bitte ich um Entschuldigung und Nachsicht!

Nun zum Inhaltlichen: Die Speisen waren lecker, trotz fehlender Speisekarte und weiteren Gäste. Das Personal versprühte die Begeisterung eines Duftbaumes für Autos wodurch sich unser Tringeld in Grenzen hielt....

Dennoch: Die Osteria ist als Lokalität sehr schön - leider etwas leer und vom Personal her etwas unmotiviert!

Sind die Besitzverhältnisse geklärt und das Personal motiviert kommen wir gerne wieder zurück.

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Wolfgang Poppen

Registriert seit: 04.07.2012

Kommentare: 1

04. Juli 2012 - 22:49 Uhr

Zur Vermeidung von falschen Gerüchten und Tatsachen.Die Markthalle gehört seit 1846 Poppen&Ortmann. hier war früher der Verlag und die Druckerei der Freiburger Zeitung, später der Badischen Zeitung.
Die Markthalle ist seit 1985 vermietet an die Standbeschicker. Die alte Osteria konnte wirtschaftlich nicht mehr bestehen. Poppen&Ortmann hat die Osteria gemietet um den Markthallenbesuchern Mittags die Möglichkeit zu geben sich dort hinzusetzen und gegen Bestellung zusätzlich etwas zu trinken. Abends gibt es dann die eigene Karte. Demnächst gibt es auch eine Mittagskarte. GF der Osteria ist Hr Thomas Holtz, der mit dem GF der BZ, Hr Hans-Otto Holz, überhaupt nichts zu tun hat. P&O hält 50% an der BZ, zusammen mit dem Rombach - Verlag der auch 50% hält. Ob der Redakteur Hr. Röderer nun frei nach seinem Geschmacksempfinden geurteilt hat oder nicht, können Sie ja glauben was Sie wollen. Probieren Sie doch einfach die Osteria aus ! Konstruktive Kritik ist immer gerne gesehen, denn nur die hilft uns weiter.

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Anton Hofer

Registriert seit: 09.05.2012

Kommentare: 9

04. Juli 2012 - 23:29 Uhr

Hier und da werfe ich doch einen Blick in meine gute alte BZ aus Freiburger Zeiten. Ich sollte es öfters tun. Nach der unsäglichen Klamotte um einen - vorsichtig ausgedrückt - etwas hektisch gewordenen Amtsvorsteher im Hort der öffentlichen Ordnung, nun dies: hätten heute nicht die tragischen Ereignisse in Karlsruhe statt gefunden, würde man sagen mögen, daß tasächlich Freiburger Bürger fast Amok laufen, weil nicht klar ist wem die Quelle zum Milchkaffe in diesem gastlichen Ambiente von Osteria gehört.
Redakteure kämpfen um Ihren Leumund, am Ende muss der Miteigentümer dieser Zeitung gar selbst einschreiten.

Mir dünkt so langsam, dass die vor vielen Jahren so gerühmte, frisch und quer denkende Bildungsschicht in Freiburg in die Jahre kommt und Horizonte zwischen schicken Familienautos, schönen Altbauwohnungen und vollen Einkaufskörben vom Wiehremarkt immer kleiner werden.

Anders kann ich mir das ganze Theater nicht erklären. Da passiert soviel in der Welt und in Freiburg gibt es eine Diskussion wie der schreibende Redakteur verzweifelt versucht die Welt zu verändern in dem er kein mehrseitiges Werk vorlegt, was den nun "regional" in der Küche bedeutet und somit viele viele Euros in die hauseigene Kneipe schreibt - Lächerlich, ihr schreibenden LeserInnen!

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Reinhold Schneider

Registriert seit: 03.07.2012

Kommentare: 390

05. Juli 2012 - 06:27 Uhr

@ Herr Poppen

Sehr geehrter Herr Poppen. Vielen Dank für Ihre unaufgeregte Erklärung. Exakt der von Ihnen geschilderte Zusammenhang der Eigentümerverhältnisse wurde anfangs in die Diskussion eingebracht und warum auch immer von BZ-Seite gelöscht.

Es wurde lediglich auf die Verbindung Osteria-BZ hingewiesen und die Frage angeschnitten, ob damit die notwendige Objektivität in der Berichterstattung gewährleistet ist. Durch die Löschungen entstand dieser zwischenzeitlich gelöcherte Thread mit nun mittlerweile missverständlichen Abläufen, da Antworten auf gar nicht mehr vorhandene Beiträge ein komplett falsches Bild ergeben.

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Reinhold Schneider

Registriert seit: 03.07.2012

Kommentare: 390

05. Juli 2012 - 06:33 Uhr

@ Herr Hofer

Wenn Sie erst im nachhinein diesen Therad lesen und nur anhand der aufgrund einer Vielzahl von Löschungen noch vorhandenen Fragmente der Gesamtbeiträge den Verlauf beurteilen und kritisieren wollen, ist Ihnen das leider nicht möglich.

Ansonsten möchte ich mich entschuldigen, dass ich nicht Beitrag 398.910 zum Thema Eurokrise oder 1.712.071 zum Thema Klimawandel geschrieben habe. Ich werde mir aber auch von Ihnen nicht das Recht nehmen lassen, mich zu lokalen Dingen zu äußern und diese kritisch zu hinterfragen, ohne dass meine Beiträge den Anspruch haben, gleich die ganze Welt retten zu wollen.

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Clas Bräutigam

Registriert seit: 06.07.2012

Kommentare: 1

06. Juli 2012 - 17:12 Uhr

Nirgendwo trifft die Redewendung "Geschmäcker sind verschieden" wohl besser zu als in der Gastronomie. Sei es Atmosphäre, Speisen, oder Getränke. Geschmäcker und persönliche Empfindungen sind eben subjektiv. Mir hat das besondere Ambiente in der Osteria schon unter dem alten Inhaber/Mieter zugesagt. Durch das neue team hat sich meiner Meinung nach das Ambiente, der herzliche Umgang mit den Gästen und die Qualität der angebotenen Speisen und Getränke noch mal deutlich zum positiven verbessert. Aber auch diese Meinung ist selbstverständlich rein subjektiv.

In Zeiten von unpersönlichen Ketten welche die Innenstädte "zieren", als Bespiel seien hier neben den geläufigen amerikansichen Fastfood Betrieben mal die mittlerweile sechs(!) "angesagten" Bubble-Tea Fillialen in FR genannt, bin ich sehr froh, dass es noch individuelle und persönliche Gastronomie, wie beispielsweise die Osteria gibt. Ob diese und die vielzitierte "eigene Handschrift" dann jedem zusagt, ist genau so unwahrscheinlich, als dass der SC nächstes Jahr um die deutsche Meisterschaft mitspielen wird.

Ob eine nicht vorhandene Speisekarte auf der homepage ein wichtiges Beurteilungskriterium ist oder nicht, sei jedem selbst überlassen. Wogegen Gast A dies als negativ beurteilt, empfindet Gast B den "Überraschungseffekt" durchaus als reizvoll. Es ist noch gar nicht allzu lange lange her, da gab es dieses "böse Internet" nicht und dementsprechend auch keine Online-Speisekarten. Ein Blick in den Aushang und/oder durch die Tür hat gereicht. Gehen sie mal im Südeuropäischen Raum Essen. Eine handbeschriebene Speisekarte ist hier Standard. Hier beschwert sich niemand über eine nicht vorhandene Online Speisekarte.

Wem dies nicht zusagt, dem stehen ja noch zahlreiche "individuelle" Alternativen zur Verfügung, beispielsweise die vor gut einem Jahr im Quartier Unter Linden eröffnete Lokalität. Hier ist jede Aktion, jedes Gericht/Getränk online auf homepage und social network einsehbar. Hier können sie sich sogar noch ganz unpersönlich mit anderen Gästen verabreden, oder im Schutze des Internets anschliessend beschweren.

Konstruktive Kritik ist ein gutes Stichwort. "Früher war alles besser" oder "der kennt ja auch den" bringt niemanden etwas. Besuchen Sie die Osteria und bilden sie sich Ihr eigenes Urteil! Über ein ehrliches feedback freut sich jeder Gastronom, nicht nur das team der Osteria.

Guten Appetit!

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Christoph Bohnet  

Christoph Bohnet

Registriert seit: 03.08.2009

Kommentare: 327

10. Juli 2012 - 14:14 Uhr

Auf die Gefahr hin, zum eigentlichen Thema zurückzukehren - Die Definition von regionaler Küche geht ja ziemlich auseinander:
http://de.wikipedia.org/wiki/Regionale_Küche
So viel zu diesem Thema... Gute Küche und gute Amosphäre/ Service sind auffallend selten gleichzeitig anzutreffen, manche Gastronomen können das eine gut, andere das andere.

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Egon Mayer

Registriert seit: 30.06.2010

Kommentare: 1485

10. Juli 2012 - 15:03 Uhr

@Christoph Bonet
"Gute Küche und gute Amosphäre/ Service sind auffallend selten gleichzeitig anzutreffen, manche Gastronomen können das eine gut, andere das andere."

Da kann ich Ihnen nur zustimmen! Ich war heute Nachmittag in verschiedenen Freiburger ... Cafés/Kneipen... wie immer man sie bezeichnen mag. Und der Service war wirklich erbärmlich. Im Coucou habe ich eine geschlagene Dreiviertelstunde vor einem leeren Glas gesessen und musste noch darum kämpfen, endlich bezahlen zu dürfen. Schade, dass ich kein Kleingeld hatte, sonst hätte ich italienisch bezahlt. Im Oscars war es dann nicht besser. So viel also zur gehobeneren Kneipenszene in Freiburg und den angesagten Läden... Man hat es scheinbar nicht nötig.

Schade, dass es so wenig Café abseits von Münster- oder Augustinerplatz gibt, wo man schön in der Sonne sitzen, seinen Espresso schlürfen und das Leben geniessen kann. Bzw. wenn mir da jemand noch einen Tipp hat, wäre ich dankbar. ;)

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herbert scholl

Registriert seit: 09.05.2009

Kommentare: 1077

10. Juli 2012 - 15:10 Uhr

Herr Mayer, Cafe Schill in Glottertal oder Engel in Gundelfingen.
Bitte mir dann schreiben, sollte der Espresso nicht gut war oder
die Bedienung unhöflich.
Keine Werbung, nur Erfahrungswert. ;;;))

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