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11. November 2009
NACHTWÄCHTER: Es lebe die Völkerverständigung
Die tief greifende Kommunikation zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen oder Kulturkreisen bezeichnet man als Völkerverständigung. Ziel ist es, den Austausch zwischen den Gruppen zu fördern und gegenseitige Vorurteile abzubauen. So weit die Theorie. Was die Praxis anbelangt, gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten, an der Völkerverständigung zu arbeiten.
Vom Gebiet der Politik auf das der Party übertragen, kann man es so machen: Divergierende Grüppchen werden zu einem gemeinsamen Musikabend zusammengebracht. Dies geschieht kommende Woche bereits zum zweiten Mal in Freiburgs KGB Bar. Mit einem bunten Multi-Kulti–Programm wird ein Zeichen zur Verständigung verschiedener Ethnien und Gruppen gesetzt.
Der Drummer Benoit Martiny macht nächsten Mittwoch den Anfang mit seiner Live-Performance. Er hat bereits in so vielen Ländern gelebt und studiert wie seine Band Mitglieder zählt. Geboren in Luxemburg, zum Studium in Holland, den USA und Ghana gewesen, ist Martiny ein Kosmopolit, wie er im Buche steht. Das spiegelt sich auch in seiner Musik wieder: Benoit Martiny serviert mit seiner Live-Band eine eigenwillige Mixtur aus Jazz, Garage House und Rock.
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Zweiter Programmpunkt des Abends ist die Freiburger Band Khandroma, die eher dem progressiven Rock zuzuordnen ist, zur Völkerverständigungsparty aber ihren Joker zieht: Mit ihrem Nebenprojekt Ptaf! widmen sich Khandroma tanzbarer elektronischer, zum größten Teil improvisierter Musik. Man kaufte viele Es: Die Protagonisten auf der Bühne sind E-Drums, E-Bass, E-Piano und E-Gitarre, die sich zusammen mit Synthesizern in den Stilrichtungen Elektro, Drum ’n’ Bass und Minimal, Funk und Dub austoben.
Freiburg, Völkerverständigungsparty II, KGB Bar, Mi, 18. November, 21 Uhr
Autor: kut
