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12. März 2010
FLUCHTPUNKT: Sylt – die große Sehnsucht
"Oh, ich habe solche Sehnsucht, ich verliere den Verstand, ich will wieder an die Nordsee, ich will zurück nach Westerland..." ("Die Ärzte"). Textzeilen, die ich mit Inbrunst mitsinge, denn Sylt ist im Laufe der Jahre mein geliebter und bewährter Fluchtpunkt geworden. Die zu Unrecht als Promi-Eiland abgestempelte Insel bietet mehr als den Schickeria-Ort Kampen. Auf Sylt findet man Traumstrände für kilometerweite Spaziergänge. Man kann sich entlang der rauschenden Brandung bewegen oder am ruhigen, aber mindestens ebenso reizvollen Wattenmeer auf der anderen Seite. Der schönste Ort ist Keitum. Ein von Baumalleen durchzogenes kleines Friesendorf mit jahrhundertealten reetgedeckten Kapitänshäusern und der mächtigen Seefahrerkirche St. Severin – fast scheint es, als sei die Zeit stehengeblieben. Sich bei steifer Brise in die meterhohen Wellen stürzen, danach warm eingekuschelt im Strandkorb sitzen und mit ein bisschen Glück den Schweinswalen im Sonnenuntergang zuschauen – hier kann man sich nicht nur himmlisch erholen, sondern auch viel Energie tanken. Eins ist sicher: "Diese eine Liebe wird nie zu Ende gehen..." Sylt, ich komme wieder!– An dieser Stelle schreiben
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Autoren der Badischen Zeitung
über ihre Lieblingsplätze.
Autor: Katja Mnich,
