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18. Januar 2012 09:59 Uhr
Reise
"Kulturen der Welt" auf dem Mundologia-Festival
Auf den Spuren der Maya wandeln, uralte Kulturschätze in Vietnam entdecken, oder Auge in Auge mit den größten Löwinnen Afrikas – das Mundologia-Festival in Freiburg bietet Impressionen und Informationen zu Reisen und Abenteuern.
Auf den Spuren der Maya wandeln, uralte Kulturschätze in Vietnam entdecken, unterwegs mit den Rentiernomaden in der Mongolei oder Auge in Auge mit den größten Löwinnen Afrikas – das Mundologia-Festival bietet ein breites Spektrum an Impressionen und Informationen zu Fotografie, Reisen und Abenteuer.
Von Freitag bis Sonntag, 3. bis 5. Februar, steht das Konzerthaus Freiburg ganz im Zeichen des Mundologia-Festivals. Neben Live-Reportagen erwartet die Besucher ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Messe, Fotoausstellungen sowie Workshops.Das Motto des Festivals lautet in diesem Jahr "Kulturen der Welt". Damit steht bei der neunten Auflage des Festivals das im Vordergrund, was bei Reisen oft zu kurz kommt: der Blick hinter die Kulissen, die persönliche Begegnung mit Menschen. Die Referenten und Fotografen bereisen die Regionen, die sie vorstellen, seit vielen Jahren und über lange Zeit. Mitbringen werden sie ungewöhnliche Aufnahmen von Menschen, Landschaften und Städten – ob im Alltag hektischer Metropolen oder karger Abgeschiedenheit.
Insgesamt 13 Live-Reportagen hat die Mundologia in diesem Jahr im Programm. Zu den Höhepunkten zählt der Vortrag von Bergsteigerin Gerlinde Kalkbrenner "Leidenschaft leben über 8000 Meter". Aber auch Reportagen wie "Australien – Spaces in Between" oder "Indien – zwischen Traum und Wirklichkeit" sind Spurensuchen der anderen Art und bieten außergewöhnliche Perspektiven und Momentaufnahmen. Jenseits von Stereotypen und Klischees versuchen die Fotografen, sich auf einfühlsame Weise den jeweiligen Kulturen zu nähern.
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Die weiteren Vorträge widmen sich den Philippinen, Americana, Afghanistan, Patagonien, Afrika, der Mongolei, Vietnam, den Mayas und Balkan-Orient.
Neben dem großen Vortragsprogramm bietet das Festival Fotokunst, Informationen, Möglichkeiten zum Austausch und zur Fortbildung. Auf drei Stockwerken präsentieren sich auf 2500 Quadratmetern 70 Aussteller aus den Bereichen Medien, Fotografie, Out- door und Reisen sowie Fremdenverkehrsämter und Hilfsorganisationen. Themen des zum Teil kostenlosen Seminarprogramms sind unter anderem digitale Reisefotografie, Tier- und Naturfotografie, Monitorkalibrierung, Bildbearbeitung, die Erstellung eines Fotobuches und einer eigenen digitalen Diashow. Das Seminar "Zwischen Tabu und Begegnung: Fotografieren in der Fremde" gibt Tipps und wirft gleichzeitig kulturelle und philosophische Fragen auf. Zwei Fotoausstellungen werden außerdem im Konzerthaus zu sehen sein. Ein Fenster zur fernen Welt der Arktis und Antarktis öffnet der Naturfotograf Thorsten Milse. Der Alltag von Kindern in schwierigen Lebensverhältnissen und Situationen zeigt die Ausstellung "Kinder. Die Gegenwart der Zukunft" von 30 Fotografen, die Preisträger der "Unicef-Foto des Jahres"-Wettbewerbe waren. Als Einstimmung zum Festival präsentiert Tobias Hauser am Sonntag, 22. Januar, um 16 und 19.30 Uhr die Vorträge "Costa Rica – Reise in den tropischen Garten Eden" und "Neuseeland – Paradies am Ende der Welt?" im Paulussaal.
Autor: Sandra Megahed
