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12. März 2010
LESETIPP I
Es ist die größte Wildnis Italiens, sie liegt gerade mal vier Autostunden von Südbaden oder ein paar Kilometer vom Lago Maggiore entfernt und ist doch hierzulande nahezu unbekannt und auf Deutsch bislang unbeschrieben: der Nationalpark Val Grande in den Piemonteser Alpen. Die Lücke schließen Rolf Platen und Thomas Ruck sehr gründlich: Sie beschreiben eine höchst interessante Landschaft, Natur, Geschichte und vor allem die Rolle des Menschen, der diese Landschaft erst geprägt und nach dem Zweiten Weltkrieg, der hier ein Partisanenkrieg war, verlassen hat. Nach der Einführung werden elf Wanderungen unterschiedlicher Schwierigkeit anschaulich beschrieben. Dazu gibt es die notwendigen Informationen für einsame Trails durch eine "von Gott verlassene Region". In Text und Bild ein faszinierendes Buch über eine faszinierende Landschaft – etwas für Entdecker.
– Rolf Platen/Thomas Ruck, Val Grande – Wege in die Einsamkeit, Wiedemann Verlag, Münsingen, 184 Seiten mit Farbfotos u. Kartenskizzen, 29,80 Euro
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Autor: rm
