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10. März 2010
Die verrückte Welt der Künstler
"Der Impresario von Smyrna" im Freiburger E-Werk.
Venedig, 1753. "Der Impresario aus Smyrna" sitzt in einer lauten, dunklen, typisch italienischen Kneipe. Für sein neues Werk fehlt dem Autor noch die passende Besetzung der Primadonna. Fünf Bewerberinnen wollen die Rolle haben. Das Theater Kiew (= Kammerspiele im E-Werk der Freiburger Schauspielschule) bringt das Stück von Carlo Goldoni unter der Regie von Grete Linz auf die Bühne. Vor der venezianische Kulisse des 18. Jahrhunderts zeigt sich, dass die Thematik des Stücks aktuell ist. Das Künstlermilieu mit seinen Licht- und Schattenseiten hat sich nicht verändert: rücksichtslose Manager, beneidenswerte Erfolgsgeschichten und getriebene Künstler auf der Suche nach Aufträgen. Nach außen hin präsentiert sich diese Welt mit Prunk und Glanz, innen ist sie kleinlich, bescheiden. Der Kontrast zwischen Euphorie und Melancholie des Künstlerdaseins steht im Zentrum der lustigen Kabale. Dem Zuschauer wird die Tür geöffnet in ein Szenario voller Lachen, Streit und Schmerz.
weitere Aufführungen: 12.–14., 19.–21., 26.–28. März, 16.–18. April;
Info: Tel. 0761/381191
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Autor: Vanessa Kopp
