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13. Januar 2014

Humanismus am Oberrhein

Musikprojekt "Anima Triangeli": Premiere mit drei Uraufführungen

"Anima Triangeli" thematisiert den Humanismus am Oberrhein.

  1. Foto: museum

Das Dreiländereck Deutschland/Frankreich/Schweiz gilt als Wiege des Humanismus. "Anima Trianguli" – "Der Geist des Dreiecks" – lässt diese Kulturepoche in einer Mischung aus Konzert, Lesung und Podiumsgespräch wieder aufleben. Aufgeführt wird es am Donnerstag, 16. Januar, 20 Uhr, im Gare du Nord im Badischen Bahnhof in Basel, am Freitag, 24. Januar, 20 Uhr, in der Eglise Sainte-Foy de Sélestat und am Mittwoch, 29. Januar, 20 Uhr, in der Schlosskirche Pforzheim.
Im Mittelpunkt des Musikprojekts zum Humanismus am Oberrhein stehen drei bedeutende Vertreter des Humanismus: Beatus Rhenanus, Erasmus von Rotterdam und Johannes Reuchlin. "Anima Trianguli" präsentiert drei neue Kompositionen, die sich mit diesen Vertretern des Humanismus befassen, eine Lesung aus ihren Texten und Renaissance-Madrigale aus ihrer Zeit. Abgerundet wird "Anima Trianguli" von Podiumsgesprächen über die Bedeutung des Humanismus in der Kulturregion am Oberrhein damals und heute.

Auf dem Programm stehen folgende Uraufführungen: von Mark Andre (Frankreich/Deutschland): Neues Werk (2013, UA) für Saxophon solo, ein Kompositionsauftrag vom Gare du Nord, von Hans Thomalla (Deutschland): "Fracking" (2013, UA) Klage für Streichtrio und Altsaxophon, ein Kompositionsauftrag von Gare du Nord, sowie von Katharina Rosenberger (Schweiz): "Gesang an das noch namenlose Land" (2013, UA) für drei Streicher, Ode an die von Amerigo Vespucci besuchte Neue Welt, festgehalten in seinem Brief "Mundus Novus" an den florentinischen Adligen Lorenzo di Pierfrancesco de Medici (1502), mit Leinwänden des New Yorker Künstlers Abdolreza Aminlari, ebenfalls ein

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Kompositionsauftrag von Gare du Nord

Aufführende sind: Marcus Weiss (Saxophon/Musikalische Leitung), ensemble recherche (Melise Mellinger/Violine, Barbara Maurer/Viola, Åsa Åkerberg/Cello), Ensemble Servir Antico (Alice Borciani/Sopran, Michael Feyfar/Tenor, Jean-Christophe Groffe/Jedediah Allen/Bass) und Catalina Vicens (Historische Tasteninstrumente und Perkussion), Désirée Meiser (Lesung).

Auf dem Podium in Basel sitzen Seraina Plotke (Universität Basel, germanistische Mediävistik und Neulatein) und Lorenz Heiligensetzer (Historiker, Mitbetreuer der historischen Bestände der Universitätsbiliothek Basel)

Tickets für Basel gibt es unter http://www.garedunord.ch/spielplan/reservation

Autor: bz