Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

10. August 2016 11:53 Uhr

Denzlingen

Freundeskreis Asyl erhält Fördermittel aus Stuttgart für ein Kunst- und Berufsprojekt

Der Denzlinger Freundeskreis Asyl erhält Fördermittel für ein Projekt, dass Ende August starten soll. Power of Hands ist ein Foto-Kunstprojekt, bei dem mit dem Smartphone fotografiert wird. Neben Kunst geht es auch um Berufsaussichten.

  1. Foto: Privat

Mit dem Projekt Power of Hands sollen Flüchtlinge angeleitet werden, sich mit Hilfe ihrer Smartphones die neue kulturelle Umgebung auf künstlerisch-ästhetische Weise zu erschließen und ungewöhnliche und neue Formen des Ausdrucks zu finden. Das Projekt arbeitet auf mehreren Ebenen.

Zum einen soll die künstlerische Betätigung therapeutische Wirkung haben, zudem soll es neue Perspektiven für die Freizeitgestaltung der Menschen geben. Und es geht um berufliche Perspektiven. Das Projekt finden in Zusammenarbeit mit der Beschäftigungsfirma 48 Grad Süd statt.

Den Teilnehmern werden Kenntnisse am Computer vermittelt, etwa in der Bildbearbeitung oder beim Videoschnitt. 6145 Euro erhält das Projekt aus dem Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Der Freundeskreis Asyl hatte zuvor einen Förderantrag gestellt. Das Geld soll etwa für eine Kamera, Computer und Softwarelizenzen verwendet werden.

"Das ist eine Anerkennung für den unschätzbar wichtigen Beitrag, den der Freundeskreis Asyl für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Denzlingen und der Region leistet", so der Grüne Landtagsabgeordnete Alexander Schoch in einer Pressemitteilung. Power of Hands wurde als eines von 36 Projekten von einer Jury zur Förderung ausgewählt. Insgesamt gingen 93 Förderanträge ein, heißt es aus Stuttgart.

Werbung


Die ausgewählten Kunst- und Kulturprojekte tragen der besonderen Lebenssituation von Migranten und Flüchtlingen Rechnung. Sie fördern dabei die Kooperationen und Vernetzungen und vermitteln eine Willkommens- und Anerkennungskultur. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst stellt hierfür insgesamt rund 616 000 Euro bereit.

Autor: bz