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06. März 2009 11:33 Uhr
HRS Friesenheim erhält für weitere drei Jahre das TÜV-Siegel
Die Haupt-und Realschule Friesenheim hat den TÜV-Test bestanden. Das ISO-Siegel 9001 für Qualität im Unterricht ist bis März 2012 gültig. Außerdem wurde die Schule vom Landesinstitut für Schulentwicklung untersucht; das Ergebnis soll im April vorgelegt werden.
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Zufrieden über den bestandenen TÜV-Test: (vorne von links) Elke Heinrich, Anita Rösner, Karin Kesselburg, Christine Pfänder, Annemarie Tolke; (mitte von links) Willi Lauer, Eva Hülsei, Rolf Armbruster, Günter Behre, Jasmin Baumgratz; (hinten von links) Thomas Halder, Alexander Schorpp, Werner Franz, Hans Lögler, Geoff Clark Foto: Schule
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Schulleiter Günther Behre im April 2008 mit dem TÜV-Siegel. Foto: dpa
FRIESENHEIM. Der TÜV-Management Service überprüft seit der Verleihung des Zertifikats im Jahre 2005 jährlich den Qualitätsstandard der Schule, alle drei Jahre ist der sogenannte "große TÜV" fällig. Zur gleichen Zeit wurde die Haupt- und Realschule Friesenheim zum ersten Mal auch vom Landesinstitut für Schulentwicklung evaluiert. Die Evaluation ist vom Land Baden-Württemberg gesetzlich vorgeschrieben und dient ebenfalls der Qualitätssicherung. Das Ergebnis dieser Überprüfung des Landes wird Ende April vorliegen.
Unabhängig vom Ergebnis will Schulleiter Günter Behre den Bericht öffentlich zugänglich machen: "Wir wollen die gläserne Schule." Für Lehrer, Schüler und Eltern war die doppelte Überprüfung ein "erheblicher Aderlass", sagte der Schulleiter bei einem Pressegespräch. Rund 600 Personen waren beteiligt. Organisiert von Karin Kesselburg von der Abteilung Qualitätsmanagement ließ die Schule 20 Stunden Unterricht evaluieren, außerdem wurden je 25 Schüler, Eltern und Lehrer intensiv befragt. "Ich möchte mich ausdrücklich bei allen Beteiligten bedanken", betonte Behre. Der TÜV überprüfte neben allen Abteilungen der Schule das Gebäudemanagement, die Büroabläufe sowie das Beschwerdewesen der Schule. "Es funktioniert hier im Hause gut" bescheinigte Lead-Auditor Willi Lauer bei dem Pressegespräch; innerhalb von 24 Stunden werde auf Beschwerden von Schülern oder Eltern reagiert. Im Unterschied zur Evaluation des Landes lasse sich der TÜV auch Nachweise zeigen, wie zum Beispiel die Protokolle der Gesamtlehrerkonferenz, erkärte Lauer.
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Für Günter Behre ist die ISO 9001 Zertifizierung zwar ein Grund zur Freude, doch möchte er mit seiner Schule "noch drei Stockwerke höher". Der Schulleiter strebt die neue Norm der Qualitätssicherung, das EFQM an (European Foundation for Quality Mangement). Um dieses Siegel zu erhalten, ist im Selbstbewertungsverfahren ein größerer Aufwand an Dokumentation nötig, erläuterte er. Schon jetzt aber könne es die Haupt-und Realschule Friesenheim mit jeder beliebigen Privatschule aufnehmen, "nur einen Hubschrauberlandeplatz können wir nicht anbieten", sagte Behre scherzend. Auf jeden Fall verfüge seine Schule – Lehrer und Schüler – über genügend Selbstvertrauen, das werde auch auf dem Weg zum großen Ziel EFQM wichtig sein.
Hubschrauberlandeplatz
können wir nicht anbieten."
Schulleiter Günther Behre
Autor: rte


