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13. August 2010
"Fruchtig ist gefragt"
Geführte Proben beim Breisgauer Weinfest.
Wer sich von dieser Frau über das Breisgauer Weinfest führen lässt, der schärft seine Sinne: Denn Astrid Heß ist Diplom-Sommelière und hat sich bereits im vergangenen Jahr einen Namen auf dem Emmendinger Weinfest gemacht. Ihre Ausbildung hat sie in Italien absolviert, wo sie acht Jahre gelebt hat.
Treffpunkt für ihre geführten Weinproben unter dem Motto "Die Sommerweine des Breisgaus" sind Samstag, 14. August, und Sonntag, 15. August, jeweils um 16 und 18 Uhr am Stand der Stadt in der Lammstraße. Gruppen können sich auf Anfrage auch außerhalb dieser Termine führen lassen (Anmeldung bei der Tourist-Info Tel. 07641/19433).
Schauen, riechen, schwenken, nochmals riechen, dann den Wein über die Zunge laufen lassen, ein wenig schlürfen, nachschmecken. Eine Weinprobe ist eine kleine Zeremonie. Süß, sauer, salzig, bitter und umami (wohlschmeckend) sind die Sinnesreize, die wir auf unserer Zunge wahrnehmen. Die Hauptrolle jedoch spielt die Nase, über die wir unzählige Aromen wahrnehmen können. Um die Nase zu schulen, wird Heß auch Duftproben mitbringen, die in Blindprobengläsern geschnüffelt werden: Pfeffer, frisches Gras oder Zitrone beispielsweise.
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Unter den 216 Sekten und Weinen, die auf dem Weinfest angeboten werden, wählt die Sommelière sechs aus, darunter auch einen Rotwein. Ob es einen Trend gibt? "Fruchtige, leichte Weine sind zur Zeit gefragt", sagt Heß.
Wer sie jedoch konkret nach ihrem persönlichen Lieblingswein fragt, dem antwortet sie: "Mein Lieblingswein ist immer ein guter Wein." Klar, dass dabei der Anlass und das Wetter eine Rolle spielen. Die ideale Temperatur für das Breisgauer Weinfest liege bei 23 Grad. "Wenn es zu heiß ist, werden die Weine schnell warm, so dass man den Alkohol stärker herausschmeckt", betont die Sommelière.
Autor: fmx
