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04. April 2009
"Es war immer unvorstellbar weit weg, und jetzt ist es Realität"
BZ-UMFRAGE:Lörrachs Abiturienten haben ihre schriftlichen Prüfungen hinter sich – und freuen sich jetzt auf Amerika, Australien und das Chemie-Studium
LÖRRACH. Auf den Pausenhöfen wird ausgelassen gefeiert, das Abitur ist geschrieben und die Schulzeit vorbei. BZ-Mitarbeiter Louis Leible-Hammerer, Felix Wiggenhauser, Mirjam Sturm und David Müller mischten sich unter die feuchtfröhliche Partygemeinschaft auf den Schulhöfen des Hebel-Gymnasiums und des Hans-Thoma-Gymnasiums und wollten wissen: Wie lief es? Wo lagen die Schwierigkeiten? Und wie sind die Zukunftspläne?
Lukas Löffler, 18 Jahre, Hebel-Gymnasium: "Für mich war es immer so unvorstellbar und so weit weg, Abitur zu machen und jetzt ist es Realität! Bei mir lief alles anders als gedacht – deutlich einfacher. Dennoch beklage ich mich über die schlechte schulische Vorbereitung. Die musste ich durch eigenständiges Lernen wieder ausgleichen. In Zukunft möchte ich im Bereich Mediendesign oder Film arbeiten."Daniel Hammler, 19 Jahre, Hans-Thoma-Gymnasium: "Ich wette, das war das leichteste Abi seit zehn Jahren. Nervös war ich gar nicht, weil ich sehr viel dafür gelernt habe. Ich habe Abitur in Chemie gemacht und werde es auch studieren, weil es eure Zukunft ist! Vorher gehe ich aber noch ein halbes Jahr nach Australien."
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Petra Jeroma, 18 Jahre, Hebel-Gymnasium: "Das Abi war leichter als erwartet. Ich habe neben Mathe und Deutsch mein Abitur auch in Englisch und Französisch gemacht. Dafür habe ich mich schon seit einigen Wochen vorbereitet. Jetzt will ich ein Auslandsjahr in Frankreich machen und danach ans Theater gehen."
Felix Fischer-Wasels, 19 Jahre, Hans-Thoma-Gymnasium: "Im Vergleich zum letzten Jahr war das Abitur eher leicht. Mathe ist immer schwer, aber für meine Verhältnisse hatte ich wenig Probleme. Dafür habe ich auch seit zwei Monaten intensiv gelernt. Jetzt geht es erstmal in den Urlaub nach Amerika und danach in den Zivildienst."
Nicolas Kerscher, 20 Jahre, Hebel-Gymnasium: "Insgesamt bin ich sehr zufrieden und hatte weniger Probleme als erwartet. Schwierigkeiten hatte ich trotzdem – besonders in Mathe. Nervös war ich aber überhaupt nicht. Als einziger am Hebel habe ich mein Abi in Erdkunde gemacht. Was ich in Zukunft machen möchte, weiß ich noch nicht. Vielleicht studiere ich Erdkunde."
Jakob Lorenz, 19 Jahre, Hans-Thoma-Gymnasium: "Ich hab das Ganze ziemlich locker auf mich zukommen lassen und bin einigermaßen zufrieden. Vor allem Mathe war einfach. Ich habe schon nach der Hälfte der Zeit abgegeben. Nervös war ich eigentlich gar nicht. Später möchte ich vielleicht Grundschullehrer werden."
Magdalena Vaith, 20 Jahre, Hebel-Gymnasium: "Bei mir lief es weder gut noch schlecht, obwohl die Aufgaben schon zu bewältigen waren. Für die meisten Fächer hab ich mich nur an einem Abend kurz vorbereitet und war deshalb auch kaum aufgeregt. Über meine Zukunft hab ich mir noch keine Gedanken gemacht."
Patrick Baumgartner, 19 Jahre, Hans-Thoma-Gymnasium: "Guet war’s! Vor der ersten Arbeit war ich schon nervös, aber danach nicht mehr. Die Prüfungen waren ganz in Ordnung, dafür dass ich erst innerhalb der zwei Wochen davor intensiv gelernt habe."
Maximilian Geiger, 19 Jahre, Hebel-Gymnasium: "Die Abituraufgaben kamen mir sehr entgegen, obwohl ich Mathe sehr anspruchsvoll fand. Ich habe mich selber intensiv vorbereitet, wurde aber auch gut von der Schule zum Abi hingeführt. Was ich studieren möchte, weiß ich noch nicht, aber ich werde auf jeden Fall für ein halbes Jahr nach Australien gehen."
Autor: bz


