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26. August 2009
ICH STEH DAZU!
Ich kann nicht
rückwärts einparken
Meine Beziehung zum Einparken hat schon schlecht angefangen. In meiner zweiten Fahrstunde sollte ich auf einem Supermarktparkplatz rückwärts einparken. Nach etwa fünf verpatzten Versuchen hat selbst mein Fahrlehrer eingesehen, dass da wohl viel Übung nötig ist. Es hat nur leider nichts geholfen. Sechs Jahre nach der Fahrprüfung (durch die ich es Gott sei Dank irgendwie ohne Einparken geschafft habe) graut es mir immer noch davor. Um mich überhaupt an eine Parklücke zu trauen, muss sie schon richtig groß sein. Und selbst dann stehen mir noch die Schweißperlen auf der Stirn.
Erstmal Sicherheitsgurt lösen. Dann langsam anfahren. Wie war das noch mal mit dem Einlenken? Wenn die vordere Seitenstrebe auf Höhe des Hecks ist? Oder war es der Spiegel? Noch schlimmer wird es, wenn auch noch Zuschauer im Spiel sind. Meine kläglichen Versuche haben mir nicht nur den Spott meiner Mitmenschen eingebracht, sondern auch schon zwei Unfälle. Der erste geschah nach dem Abiball mit dem Auto meines Vaters. Irgendwo muss da ein Poller gewesen sein. Jedenfalls war die Stoßstange danach Matsch. Der zweite war noch ärgerlicher. Nachdem ich schon in der Lücke drin war, wollte ich noch einen Anlauf wagen, mit der Hoffnung, dann nicht den halben Bürgersteig zu blockieren. Beim Ausparken habe ich leider den Kotflügel des vor mir parkenden Autos geschrammt. Ich selbst habe übrigens nur einen Roller. Der parkt überall problemlos ein, auch rückwärts und seitwärts.
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Autor: Anne-Julie Maurer (24), Studentin aus Freiburg
