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15. April 2009
Zeige deine eigene Fernsehsendung auf Fudder!
Internet-TV in Echtzeit: Die Freiburger Nachrichten-Community startet eine Live-Plattform für Bewegtbilder zum Mitmachen
Fudder ist eine Internetseite mit Nachrichten aus Freiburg und Südbaden. Fudder ist außerdem eine Community, in der sich junge Leute vernetzen und miteinander kommunizieren können. Und ab sofort ist Fudder auch eine kleine TV-Plattform, auf der ihr eure eigene Fernsehsendung live im Internet übertragen könnt.
Bewegtbilder in Echtzeit im Internet zu übertragen, bezeichnet man als Streaming. Das ist gar nicht kompliziert. Ihr benötigt dafür eine DV-Kamera (oder Webcam) sowie einen Computer, der mit dem Internet verbunden ist. Wenn ihr mit einem Notebook ausgerüstet seid, könnt ihr auch mobil eure Sendung über eine WLAN- oder UMTS-Verbindung streamen. Sogar mit dem Handy könnt ihr eine Live-Reportage starten. Markus Hündgen, Videoreporter aus Essen, hat dies kürzlich bei einer Demonstration gegen eine NPD-Kundgebung in Dortmund vorgeführt. Hilfreich sind außerdem ein Stativ und ein externes Mikrofon.
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Fudder ist die erste regionale Plattform in Deutschland, die solch eine Live-Plattform in das eigene Portal integriert. In den vergangenen Monaten haben wir schon erste Erfahrungen mit diesem neuen Live-Format gesammelt und beispielsweise den Zieleinlauf des Freiburg-Marathons, Eishockey-Spiele der Wölfe Freiburg, eine Kissenschlacht auf dem Augustinerplatz oder Rock-Konzerte in Echtzeit übertragen. Die Bild- und Tonqualität dieser Live-Streams ist natürlich nicht vergleichbar mit dem klassischen Fernsehen. Im klassischen Fernsehen gibt es dafür aber auch sehr selten Live-Formate aus Südbaden.
Wichtig: Sämtliche Sendungen sind nicht nur live auf Fudder zu sehen – sie werden archiviert und können damit auch nach der Live-Übertragung dauerhaft als Konserve konsumiert werden. Die technische Infrastruktur stammt von dem jungen Freiburger Unternehmen Zaplive.tv, das sich auf Echtzeit-Streaming und Web-TV spezialisiert hat und ein Kooperationspartner von Fudder ist.
Wer kann diese s Angebot nutzen? Zum Beispiel Bands, die ihre Konzerte oder Sessions aus dem Proberaum übertragen wollen. Oder eine Theater-AG, die ihr neues Stück live streamen möchte. Außerdem bieten sich Sportveranstaltungen, Vorträge, Lesungen, Poetry-Slam-Veranstaltungen oder Vorlesungen dafür an, live auf Fudder übertragen zu werden.
Natürlich sind auch skurrile und experimentelle Reportagen möglich – so könnt ihr zum Beispiel eine Live-Show aus einem Tätowierstudio starten, während ihr euch ein Tattoo stechen lasst. Eines der populärsten Formate, das auf Zaplive.tv zu sehen ist, heißt WildEarth.tv. Zu sehen sind Wildhüter, die in der afrikanischen Wildnis Live-Bilder von einer Safari im Internet zeigen.
Bevor ihr auf Fudder eure eigene Live-Sendung streamen könnt, müsst ihr euch von der Redaktion akkreditieren lassen, indem ihr euch und euer Sendekonzept kurz vorstellt. Die Fudder-Redaktion ist gespannt auf eure Ideen!
Wie kann ich mitmachen? Welche technische Ausrüstung benötige ich? Auf der Internetseite Fudder.de gibt es alle wichtigen Infos über die neue Echtzeit-TV-Plattform. Außerdem könnt ihr dort aktuelle Live-Sendungen (und ihre Aufzeichnungen) ansehen: http://fudder.de/live
Autor: kus
