Die veröffentlichten Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
-
Gregor Mohlberg
Registriert seit: 10.07.2009
Kommentare: 262
-
05. Juli 2012 - 15:20 Uhr
Der Politikwechsel von dem Gernot Erler spricht, ist im wesentlichen ein PATEIENWECHSEL... Schröder/HartzIV und Fiskalpakt/ESM wurden gemeinschaftlich von der Wahlliste "Märkte&Profit" getragen, bestehend aus CDU-SPD-GRÜNE-FDP... Politkwechsel würde bedeuten, dass - anders als bisher - die soziale Entwicklung der Gesamtgesellschaft wieder in den Mittelpunkt rückt, Reiche nicht immer Reicher werden, die Banken nicht den Alltag bestimmen, Bildung und Demokratie eine zentrale Stellung einnehmen, schlicht eine nachhaltige Politik für die Mehrheit der Menschen gemacht wird... Wer das auch so sieht, müsste sich von SPD und Grünen lösen, nach Alternativen im politischen Angebot suchen und nicht mit den Worten "ach wird schon irgendwann" in die Wahlkabine gehen und sein Kreuzschen wieder besseres Wissen bei der SPD machen...
Verstoß gegen Netiquette melden
-
Kai Fischer
Registriert seit: 17.09.2009
Kommentare: 1186
-
05. Juli 2012 - 16:27 Uhr
@ Gregor Mohlberg:
Gut gebrüllt, Löwe!
Ihre Kritik ist nicht ganz von der Hand zu weisen.
Nun würde mich aber interessieren, wo Sie "Alternativen im politischen Angebot" nicht nur "suchen", sondern auch tatsächlich FINDEN - und vor allem: wo sind ERNST ZU NEHMENDE Alternativen?
Verstoß gegen Netiquette melden
-
Theodor Heussmann
Registriert seit: 25.03.2010
Kommentare: 1779
-
05. Juli 2012 - 17:04 Uhr
Herr Fischer, bei "DIE LINKE" natürlich. Die einzige deutsche Partei, welche sich um das Wohl des Menschen kümmert, keinerlei interne Querelen und Skandälchen hat.
Alles zum Wohle des deutschen Volkes, der Zukunft zugewandt.
Freundschaft!
Th. Heussmann
Verstoß gegen Netiquette melden
-
Rainer Brombach
Registriert seit: 11.11.2011
Kommentare: 856
-
05. Juli 2012 - 18:56 Uhr
Es ist schon ein Treppenwitz der Geschichte, dass sich ausgerechnet die Linke als einzige etablierte Partei gegen den Demokratieabbau, den auch Gernot Erler eifrig betreibt, zur Wehr setzt.
Fast noch lächerlicher ist allerdings, dass sich Erler erneut zur Wahl stellen will. Was hat er denn noch vor? Will er vier Jahre lang auf Kosten der Steuerzahler sein Pensionärsdasein teils in der quirligen Hauptstadt verbringen. Dem Bundestag scheint er persönlich schließlich keine besondere Bedeutung mehr zugestehen zu wollen. Ist er doch ein glühender Befürworter, dass zukünftig ein Wohlfahrtsausschuss genannt Gouverneursrat die Geschicke des Landes bestimmt.
Verstoß gegen Netiquette melden
-
Roman Weingardt
Registriert seit: 02.12.2010
Kommentare: 3198
-
05. Juli 2012 - 22:35 Uhr
"Herr Fischer, bei "DIE LINKE" natürlich. Die einzige deutsche Partei, welche sich um das Wohl des Menschen kümmert..."
Bis dahin stimmmt´s Genosse Heussmann.
"Alles zum Wohle des deutschen Volkes, der Zukunft zugewandt"
Stimmt ja schon wieder!
DIE LINKE braucht Männer wie SIE!
Einen sozialistisch-kämpferischen Gruß
von Ihrem Gesinnungsfreund
Roman Che Weingardt
Verstoß gegen Netiquette melden
-
Michael Basket
Registriert seit: 30.07.2009
Kommentare: 1207
-
06. Juli 2012 - 10:19 Uhr
@ Herr Brombach, Sie schrieben: "(...) Will er vier Jahre lang auf Kosten der Steuerzahler sein Pensionärsdasein teils in der quirligen Hauptstadt verbringen." Dazu bräuchte er sich nicht nochmal wählen lassen, Er hat das pensions-alter schon längst erreich, er ist nämlich schon 68 Jahre alt. Aber statt sich zurückzuziehen, möchte er weiterhin Verantwortung übernehmen. Aber egal was ein Politiker macht, ist eh falsch......
@ Herr Mohlberg, Brombach: Lassen Sie sich doch zur Wahl stellen. Dann können Sie, anhand Ihrer Wahlergebnisse, ja sehen ob die Allgemeinheit Ihrer meinung ist. Aber da ich das Ergebnis schon kenne, wird wahrscheinlich der Wähler zu doof sein den Zusammenhang zu sehen und deshalb wieder falsch wählen, oder?
Verstoß gegen Netiquette melden
-
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
-
06. Juli 2012 - 10:32 Uhr
Ich war noch SPD-Mitglied, als Erler nach der Wahl, bei es letztlich zu einer grossen Koalition unter Merkel kam, in einer Versammlung tönte, dass er nie im Leben Merkel wählen würde.
Dann wurde ihn angeboten, Staatsminister im Aussenministerium zu werden (was im Prinzip ein Staatssekretärsposten ist, aber aus protokolltechnischen Gründen heisst es im Aussenministerium Staats"minister". Minister klingt eben besser als Sekretär), und schon fiel er um.
Jetzt sieht er halt die Chance, in einer Rot-Grünen Regierung, so sie denn kommt, vielleicht sogar einen "echten" Ministerposten abzugreifen als altgedienter Parteisoldat.
Ach ja, in der Zeit, da er Staatsminister war, hat er sich in seinem Wahlkreis extrem selten blicken lassen.
Erler ist ein Teil des Systems, wegen dem ich die SPD tief enttäuscht verlassen habe.
Verstoß gegen Netiquette melden
-
Michael Basket
Registriert seit: 30.07.2009
Kommentare: 1207
-
06. Juli 2012 - 11:00 Uhr
@ Herr Meierhofer: Das stimmt nicht! Wenn Sie damals wirklich SPD-Mitglied gewesen wären, wüßten Sie, dass Gernot Erler bei der Mitgliederversammlung in Freiburg von den Mitgliedern per Wahl aufgefordert wurde, für die Große-koalition (also auch für Merkel) zu stimmen. Er hat in seinem Shclusswort bei dieser Versammlung gesagtt, dass er sich dem Votum beugen werde. Er aber zu Protokoll gebe, dass er dies nicht aus persönlicher Überzeugung mache. Oder waren Sie bei der Versammlung in der ehem. Pizzeria, Lehenerstraße 134, nicht dabei? Desweiteren war Gernot Erler MIN. 14 tägl. persönlich in seinem Büro in der Günterstalstrasse anwesend und zu sprechen. Da ich damals in diesem Büro teilweise mitgearbeitet habe, kann ich das bezeugen.
Verstoß gegen Netiquette melden
-
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
-
06. Juli 2012 - 12:08 Uhr
Nein Herr Basket, mein Erlebnis der besonderen Art war bei einer Delegiertenkonferenz in eine Räumlichkeit in der Escholzstrasse, Schule o.ä.
Da sprach er sich vehement gegen Merkel aus.
Und zum Thema Anwesenheit im Wahlkreis: bis zu meinem Austritt war ich auf mindestens 4 SPD-Veranstaltungen, bei denen Erler seine schon zugesagte Teilnahme nicht einhielt.
Und den Staatsminister hat er trotzt seiner gegenteiligen Überzeugung aber dann auch gerne gemacht, oder hat er sich da auch nur "einem Votum gebeugt"?
Verstoß gegen Netiquette melden
-
Michael Basket
Registriert seit: 30.07.2009
Kommentare: 1207
-
06. Juli 2012 - 12:25 Uhr
@ Herr Meierhofer: Warum er das Amt als Staatsminister dann wirklich angetreten hat, kann ich nicht sagen. Aber ich denke, er dachte sich: "So kann ich wenigstens was mit meiner Arbeit bewirken.". Selbstverständlich ist es so, dass nicht immer alle Termine eingehalten werden können. Das geht anderen MdB´s aber nicht anderst..... Ich habe Gernot Erler aber in den letzten Jahren, obwohl ich schon länger nicht mehr in seinem Büro tätig bin, als sehr präsent im wahlkreis wahrgenommen. Sicherlich mehr, als in seiner Zeit als Staatssekretär. Aber als "einfacher" Abgeordneter hat man auch einfach mehr Zeit in seinem Wahlkreis präsent zu sein. Ich denke das er viel zeit im Wahlkreis verbringt. Aber da kann sich ja jeder selbst sein Bild drüber machen......
Verstoß gegen Netiquette melden
-
Kai Fischer
Registriert seit: 17.09.2009
Kommentare: 1186
-
06. Juli 2012 - 12:48 Uhr
Das so beliebte Politiker-Bashing der Politik-Verdrossenen kann nach dem selben Muster nun hier weitergeführt werden:
http://www.badische-zeitung.de/schaeuble-kandidiert-erneut-fuer-den-bundestag
;-)
Verstoß gegen Netiquette melden
-
Peter Schneiderhahn
Registriert seit: 25.11.2011
Kommentare: 497
-
06. Juli 2012 - 14:19 Uhr
@Hr. Fischer,
da jaben Sie wohl recht! Vielleicht kann man die BZ dazu überreden, die Kommentare von hier einfach zu dem Schäubleartikel zu kopieren... gut... hier und da müßte mal ein Name oder Parteibezeichnung angepasst werden, aber ansonsten würde es ziemlich genau passen! ;-)
Verstoß gegen Netiquette melden
-
Gregor Mohlberg
Registriert seit: 10.07.2009
Kommentare: 262
-
09. Juli 2012 - 10:29 Uhr
Sicher wird sich auch die DIE LINKE in Freiburg zur Wahl stellen und ein gewohnt gutes Ergebnis bekommen... Schließlich sind wir in Freiburg zusammen mit anderen sehr aktiv, insbesondere im Kampf gegen Privatisierungen und Mietpreisstiegerungen... Fakt ist aber leider auch, dass immer weniger Menschen wählen gehen... d.h. es wählen am Ende die strammen ParteigängerInnen und weniger die, die von der aktuellen Politik - auch der SPD (Schröder, Große Koalition, HartzIV, Afghanistan, ESM/Fiskalpakt usw) mehrfach enttäuscht wurden...@Michael Basket
Wie auch immer... @Kai Fischer ...
die LINKEN machen seit vielen Jahren gute und kritische Opposition... Vieles finden sie unter http://www.linksfraktion.de - Was das die Alternative angeht und vor allem die "ernsthafte"... DIE LINKE wird sicher nicht allein regieren, sondern wenn zusammen mit anderen... Hier hat sich gezeigt, dass insbesondere die Grünen und die SPD oin Regierung schnell vergessen haben wo die Prioritäten zu legen sind... Einführung von HartzIV, Kein Mindestlohn, Kein Verbot von Unternehmensspenden, Senkung des Spitzensteuersatzes, schlechte Bankenaufsicht, Ausweitung der Aktivitäten von Hedge-Fonds, Abschaffung der Vermögenssteuer, keine Millionärststeuer und jetzt zusammen mit der Regierung der ESM/Fiskalpakt - Unter Strich eine Politik für die Reichen und Superreichen, anstatt für "Hinz-und-Kunz"... Das ist mehr als Schade und das begründet insbesondere die Notwendigkeit einer starken LINKEN Opposition ODER NOCH BESSER ein starkes LINKES Korrektiv in einer etwaigen Regierung...
Verstoß gegen Netiquette melden