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12. Dezember 2011
Jeder dritte Tumor ist vermeidbar
In 40 Prozent Umweltursachen.
Etwa 40 Prozent aller Krebserkrankungen lassen sich auf einen ungesunden Lebensstil oder Umweltfaktoren zurückführen. Dies ist das Ergebnis der Berechnungen britischer Wissenschaftler, die sie nun im Fachmagazin British Journal of Cancer vorstellen.
Tabak ist demnach der größte Krebsverursacher, insgesamt lassen sich 23 Prozent aller Krebserkrankungen bei Männern und 15,6 Prozent aller Krebserkrankungen bei Frauen auf aktives oder passives Rauchen zurückführen. An Position zwei folgt laut den Forschern eine falsche Ernährung. Ein Mangel an Obst und Gemüse sei für 6,1 Prozent aller Tumoren beim Mann und für 6,9 Prozent aller Tumoren bei der Frau verantwortlich. An dritter Stelle stehen Krebsrisiken am Arbeitsplatz, wie Chemikalien oder Asbest Männer 4,9 Prozent / Frauen 3,7 Prozent) Auf Platz vier steht der Alkoholkonsum ein (4,6 Prozent Männer / 3,6 Prozent Frauen), dahinter folgen die Risikofaktoren Übergewicht und Fettleibigkeit (4,1 Prozent Männer / 3,4 Prozent Frauen). Für 3,5 Prozent aller Krebserkrankungen bei Männern und 3,3 Prozent aller Krebserkrankungen bei Frauen machen die Wissenschaftler zu viel Sonnenlichtexposition und Sonnenstudios verantwortlich (Platz 6). Die Plätze 7 bis 14 belegen Infektionen (HPV, Hepatitis B und C), der Verzehr roten Fleisches, radioaktive Strahlung (Medizin, Flugreisen), eine ballaststoffarme Kost, Bewegungsmangel, der Verzicht auf das Stillen, Salz und die Hormonersatztherapie.
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Autor: BZ
