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17. Mai 2017 17:12 Uhr

Studie

Tägliches Radfahren kann vor Krebs schützen

Zu Fuß? Per Bahn? Mit dem Auto oder Fahrrad? Wissenschaftler der britischen University of Glasgow wollten wissen, wie sich die Art, wie wir zur Arbeit kommen, auf unsere Gesundheit auswirkt.

  1. Radfahren kann vor Krebs schützen. Foto: dpa-tmn

Sie haben entsprechend die Daten von rund 263.000 Personen aus ganz Großbritannien ausgewertet, die zu Studienbeginn im Schnitt 53 Jahre alt waren. Im Laufe von fünf Jahren starben 2430 Studienteilnehmer, 3748 erkrankten an Krebs und 1110 bekamen eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Den Studienautoren zufolge war die Fitness bei den Teilnehmern am höchsten, die per Rad zur Arbeit kamen, auf dem zweiten Platz landeten Arbeitnehmer, die abwechselnd radelten oder zu Fuß gingen.

Diese beiden Gruppen hatten ein deutlich erniedrigtes Risiko für alle Todesursachen im Vergleich zu Arbeitnehmern, die das Auto oder den ÖPNV nutzten. Die Ergebnisse wurden im British Medical Journal veröffentlicht. Das Risiko, an Krebs oder einer Herz-Kreislauf-Krankheit zu sterben, war für regelmäßige Radler um 41 Prozent geringer – unabhängig von Alter, Gewicht, Geschlecht, Ernährung oder Nikotinkonsum. Und noch etwas zeigte sich: Der positive Effekt auf die Gesundheit war umso größer, je länger der tägliche Weg zur Arbeit war.

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Autor: BZ