Gesundheitscampus soll in zwei Etappen entstehen

Felix Held

Von Felix Held

Fr, 20. Juli 2018

Bad Säckingen

Als erstes soll das Facharztzentrum als Kern des Konzeptes aufgebaut werden / Stationäre Pflege soll darauf in einem zweiten Schritt folgen.

BAD SÄCKINGEN. Das Thema Gesundheitscampus Bad Säckingen ist in der Sitzung des Waldshuter Kreistages in Grafenhausen am Mittwoch diskutiert worden (die BZ berichtete). Dabei hab Michael Schaaf von der Berliner Beratungsfirma Gök Consulting, die mit der Planung des Campus beauftragt ist, auch den Zeitplan für die nächsten Schritte vorgestellt.

So soll der Bau des Campus zweigeteilt werden. Als erstes soll ein Facharztzentrum entstehen, dass eine der Säulen des künftiges Gesundheitscampus sein soll. Dieser Abschnitt soll bis Mitte 2021 fertiggestellt werden. Anschließend soll die zweite Baustufe für die stationäre Pflege folgen, die bis Ende 2023 fertiggestellt werden könnte.

Das Facharztzentrum sollen verschiedene Disziplinen mit Leben füllen. Es soll die Bereiche Neurologie, Kardiologie, Gynäkologie, Radiologie, Orthopädie und ambulantes Operieren enthalten. Michael Schaaf erklärte, dass zum ambulanten Operieren mehrere OP-Säle – wohl drei bis vier – geplant seien.

Für die ambulante Notfallversorgung sind laut Schaaf zudem Abstimmungsgespräche mit der Kassenärztlichen Vereinigung für Mitte August 2018 geplant.

Die ambulante Versorgung mit dem Facharztzentrum bezeichnete Michael Schaaf als den "Nukleus", also den Kern, des künftigen Gesundheitscampus. "Wir kriegen fast wöchentlich Anrufe von Interessenten. Die Nachfrage nach dem Angebot besteht also weiterhin", betonte Michael Schaaf in der Sitzung des Kreistages am Mittwoch.