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31. Mai 2012
Gewichtige Musik vom alten Bach
Freiburg: Stefan Pöll spielt die Goldberg-Variationen.
Es gibt das Thema, und es gibt die Variationen. So ist das (nicht nur) in der Musik. Und bei Johann Sebastian Bachs sogenannten Goldberg-Variationen handelt es sich um das gewichtigste Variationenwerk vor 1800, sprich: vor Beethovens Diabelli-Variationen. Die nachgeborenen Komponisten Josef Rheinberger und Max Reger haben Bachs Original für zwei Klaviere bearbeitet. Zuweilen kann man die Goldberg-Variationen heute auch auf der Orgel hören. Vom Autor gedacht aber sind diese Veränderungen der Aria für ein zweimanualiges Cembalo. Für jenes silbrige, im Klang so klare und im Barockzeitalter nachgerade unverzichtbare Instrument, bei dem die Saiten (wohlgemerkt ohne desaströse Folgen) gleichsam angerissen werden.
Auf dem Cembalo wird Stefan Pöll die Goldberg-Variationen nun auch gegen Ende des Ebneter Kultursommers vortragen. Man kann sich drauf freuen und sich entspannt darauf einlassen. Auf dieses Meisterwerk des späten Bach.
Termin: Freiburg-Ebnet, Stefan Pöll (Cembalo), Kirche St. Hilarius, So, 3. Juni, 20 Uhr; BZ-Kartenservice 0761/4968888
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Autor: J. A.



