Wetterlage ändert sich

Gewitter und Starkregen am Nachmittag auch in Baden-Württemberg möglich

dpa, bz

Von dpa & BZ-Redaktion

Do, 09. August 2018 um 14:11 Uhr

Südwest

Nach der Hitze kommt das Donnerwetter: In weiten Teilen Baden-Württembergs kracht und regnet es am Donnerstag. Die Experten rechnen ab mittags mit lokalen Unwettern.

Nach der Hitze der vergangenen Tage erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag vielerorts kräftige Gewitter und Starkregen. Von Westen her ziehen die Unwetter demnach mit teils starkem Wind über Deutschland hinweg. Besonders betroffen sind derzeit Orte im Saarland und in Rheinland-Pfalz.

Für die Bodenseeregion um Friedrichshafen wird aktuell vor Orkanböen gewarnt. Auch in Südbaden sind vereinzelt erste Gewitterzellen mit stürmischen Böen unterwegs, etwa bei Freiburg und im Kinzigtal.
Vorabwarnung von 6 Uhr: Ab mittags besteht erhöhte Unwettergefahr. In Verbindung mit Gewittern könne lokal heftiger Starkregen bis 40 Liter pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit und Hagel um 3 Zentimter Korndurchmesser auftreten. Außerdem sind Sturmböen bis 100 km/h wahrscheinlich, auch einzelne orkanartige Böen um 110 km/h (Windstärke 11) sind nicht ausgeschlossen.

Im Südwesten dürften die Maximalwerte noch bei etwa 30 Grad Celsius liegen. Erst in der Nacht zum Freitag verlagern sich die Gewitter dann auch in den Osten und Südosten des Landes.

Über eine baldige Abkühlung dürften sich nicht nur die Landwirte, sondern auch einige Stromerzeuger freuen. "Es gibt zahlreiche konventionelle Kraftwerke vor allem im Südwesten Deutschlands, die aufgrund des warmen Kühlwassers ihre Leistung gedrosselt haben", sagte Energieökonomin Claudia Kemfert.

Der Sonnenschein habe aber auch etwas Gutes: "Tagsüber produzieren Solaranlagen aufgrund der wirklich im Moment ja sehr beständigen Sonneneinstrahlung große Mengen an Strom, sehr viel mehr als bisher."