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25. Januar 2010
Die Barackenzeiten sind Vergangenheit
Der SV Rot-Weiß Glottertal weihte in einer launigen Feier sein neues Vereinsheim ein.
GLOTTERTAL (cri). Am Freitag wurde das neue Vereinsheim des Sportvereins Rot-Weiß Glottertal offiziell eingeweiht. In den vergangenen neun Monaten wurden 350 000 Euro verbaut und über 4800 ehrenamtliche Stunden geleistet. Großes Lob gab es für den "Clubheim-Motor" und Vereinsvorsitzenden Erwin Schillinger. Claus Vorgrimler erläuterte zuvor die Geschichte des Vereinsheims, die 1984 mit der Aufstellung einer ehemaligen Bundeswehrbaracke beim Sportplatz begann. Schnell wurde sie Heimat und wirtschaftliche Grundlage des SV. Dann aber wurde unter dem neuen Vorsitzenden Schillinger der Ruf nach einem neuen Clubheim immer lauter. Erste Berechnungen des Planers Hermann Feser kamen 2005 auf ein Investitionsvolumen von 490 000 Euro. Daraufhin wurde es wieder sehr ruhig um die Baupläne, hätten doch viele gedacht, diese Summe sei nicht zu stemmen, sagte Vorgrimler. Doch Erwin Schillinger ließ sich nicht entmutigen und so nahm das Projekt Fahrt auf und Ende des Jahres 2007 lag die Baugenehmigung vor. Nach der Zusage des Gemeinderates, den Neubau mit 100 000 Euro zu fördern ging es dann 2009 Schlag auf Schlag. Ohne explizite Genehmigung wurde an Ostern die alte Heimstätte abgerissen und schon am 10. Juli Richtfest gefeiert. In über 4800 ehrenamtlichen Stunden erfolgte der Innenausbau, in erfreulichem Miteinander, wie Hermann Feser berichtete. Alle brachten sich an der Stelle ein, die sie konnten, sei es als Monteur oder als Baureiniger.
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Einen "Meilenstein" nannte Bürgermeister Jehle das neue Vereinsheim, das man eigentlich Erwin-Schillinger-Haus nennen könnte. Für den Vorsitzenden gibt es jedenfalls schon einen eigenen Parkplatz, händigte ihm doch der stellvertretende Vorsitzende Sylvester Sartorius unter viel Beifall ein entsprechendes Schild aus. Der Ehrenvorsitzende des Fußballbezirks Freiburg, Dieter Junele, meinte, mit dem neuen Vereinsheim habe der SV endlich "vernünftige Verhältnisse". Er überreichte einen Wimpel und versprach auch einen Ball zum Aufstieg, den die Glottertäler in dieser Saison anpeilten. Diakon Josef Sonner weihte die neuen Räumlichkeiten; eine Abordnung der Trachtenkapelle gestaltete die Feier musikalisch, der ein Vesper folgte.
Autor: cri
